Flucht

Der letzte Ausweg vor Eintritt einer Eskalation.
Kennt ihr dieses Gefühl, als würde man im Freefalltower sitzen und warten darauf, dass man fällt. Diese Angst, dass man fällt, gleichzeitig die Sehnsucht nach dem Adrenalin. Es fühlt sich nicht immer schlecht an, nicht immer gut, aber man genießt das Gefühl. Der komplette Kontrolverlust, man kann nichts mehr tun.
Ähnlich ist es mit dem Kontrolverlust über das komplette eigene System. Machen wir uns nichts vor, jeder sehnt sich nach diesem Kontrolverlust, diese Befriedigung, dass man gleichzeitig hilflos ist und Dir trotzdem das Adrenalin durch den Körper schießt. Ein negatives Gefühl mit einem positiven Kick gemischt.
Eigentlich wissen wir doch alle, dass es Gift ist. Deshalb, wenn wir spüren wir kommen an diesen Punkt, zieh die Notbremse. Wenn Du spürst Dus sitzt im Freefalltower… Steig aus!
Egal wie groß der Kick auch sein mag, er kann riskante Folgen haben. Entscheide nie in Deinem Leben ohne die Kontrolle über Dich zu haben.
Flucht ist kein Ausweg und keine Lösung, aber manchmal das kleinere Übel…

Stolz / Selbstachtung

Viele sehen Stolz als etwas negatives an (Sprüche wie „Er ist zu stolz dafür“). Dabei ist Stolz und Selbstachtung eigentlich dasselbe. Allerdings wird der Begriff Stolz oft nur verwendet um zu sagen, dass jemand sich zu schade für etwas ist.
Es ist schon traurig, dass etwas von Grund auf Positives von uns Menschen als Negativ dargestellt wird. Denn Stolz ist eigentlich der Wert, den jemand zu sich selbst hat. Vielen ist Geld etwas Wert, Gesundheit, Freundschaft, Liebe… Wir Menschen haben so viele Werte in unserer Welt aber was sind wir uns eigentlich selbst wert?
Wenn sich jemand zu schade für etwas ist, dann heißt das nicht, dass dieser jemand Arrogant ist oder Selbstverliebt; es bedeutet viel mehr, dass der eigene Wert der Person größer ist als der Wert der Tat, die gefordert ist. So etwas trifft oft auf negative Kritik, da sich ein gewisses Umfeld erhofft Dich in etwas rein zu ziehen. Dies hat oft Beleidigung oder Neid zur Folge, da die anderen entweder von sich selbst beleidigt sind, dass sie Dich da nicht mit rein ziehen konnten oder aber, dass sie neidig sind, dass Du diesen Unfug in Deinem Leben nicht brauchst und mit Dir selbst im Reinen bist.

Ich bin mir auch für manche Dinge zu schade, aus dem Einfachen Grund, dass mir andere Dinge wichtiger sind und ich meine Zeit nicht mit Dingen verschwende, die vergleichsweise nur einen geringen Wert (oder gar keinen) für mich haben.
Manche sagen ich sei arrogant… Aber in Wahrheit bin ich mir nur für euren Kindergarten zu schade

Sehnsucht

Ein Fluch und eine innere Erfüllung.
Der Wunsch nach einem Bedürfnis, welches in keiner alternativen Form zu befriedigen ist. Wir können uns wehren so sehr wir wollen. Aber es ändert nichts.
Manchmal ist es eine simple Umarmung, ein einfacher Kuss, schlicht und ergreifend Nähe.
Und so ungern wir das oft zugeben, aber es ist meist eine bestimmte Person zu der wir sie spüren. Und nur dieser eine Mensch kann uns das geben was wir brauchen, oft nur durch ein Lächeln, irgendetwas…
Sehnsucht kann uns abhängig machen, aber auch die Augen öffnen. Sehnsucht zeigt una letztendlich nur, was wir uns im tiefsten Inneren eigentlich wünschen.
Sie ist nichts schlechtes, sie ist eine Erkenntnis. Ob dies positiv oder negativ ist… Das steht offen. Im Endeffekt bedeutet es nur, dass dieser Mensch uns etwas gibt, das uns niemand anderes geben kann.
Ob es nun ein Kuss ist, Sex, oder auch nur die Gesellschaft in der Umgebung dieses einen Menschen.
Wehre Dich nie gegen Deine Gefühle, aber definiere genau wo sie her kommen. Ist es tatsächlich nur die Sehnsucht nach dieser Nähe… Oder die Sehnsucht nach der Nähe zu diesem einen Menschen.
Sehnen wir uns nach dem Mensch oder nach der Aktion.
Wenn das erstmal klar ist, dann können wir handeln.
Ist es das Gefühl, dann sollten wir uns nicht auf einen bestimmten Mensch fest setzten.
Aber ist es der Mensch, mach dem wir uns sehnen… Dann warum wehren wir uns noch dagegen.
Denn sehnen wir uns so sehr nach diesem Mensch, dann ist es doch egal was er oder sie tut, es ist es wohl wert, was sie uns geben…

Reue

was habe ich getan? Was habe ich verpasst? Habe ich immer das richtige getan? Wer entscheidet überhaupt was richtig und falsch ist… Klar, wir haben alle mal Entscheidungen getroffen, die wir heute vielleicht bereuen. Aber warum sollen wir uns damit weiter belasten?
Es war wie es war, es ist jetzt so wie es ist. Und es war nicht alles schlecht … Bestimmt auch nicht alles nur gut. Aber es kommt letzten Endes nur darauf an, wie wir jetzt weiter machen.
Ja klar, wir denken wohl öfter drüber nach, was sein könnte oder wie die Dinge hätten werden können hätten wir anderst entschieden und gehandelt, als wir wollen. Doch darauf kommt es nicht an.
Wenn es etwas gegeben hat, das uns dazu bewegt hat damals so zu handeln, dann war es doch gut so. Wir wissen ja jetzt wie es ist.
Und die Möglichkeiten, die wir heute haben… Sind doch nicht unbedingt die schlechtesten 😉
Also war doch gut so, dass es kam wie es kam. Wir sollten da nicht so hart zu uns sein.
Auf einige Erfahrungen hätte man zwar bestimmt verzichten können, aber dann würden wir heute da stehen und uns bestimmt fragen was gewesen wäre, wenn wir es riskiert hätten.

Für den menschlichen Verstand gibt es meiner Ansicht nach nichts schlimmeres als Ungewissheit. Und egal wie schmerzhaft manche Erkenntnisse sind, es ist es wert.
Es gibt immer eine Stimme, die sagen wird „Tu es“ und es wird immer einen Zweifel geben, der fragt, ob es denn richtig ist oder falsch, oder ob wir diese Erfahrung überhaupt brauchen? Ob es überhaupt wert ist, es wieder zu riskieren. Aber das ist abhängig von der jeweiligen Perspektive. Es interessiert nicht, ob unser Richtig für jemand anderes Falsch ist. Denn wir sind wir und niemand anderes.
Angst und Zweifel und Negativität sind der Schlüssel zu dem Schloss, das die Tür zum Leben voller Erfahrungen und Erlebnisse verschließt.
Also sind wir doch mal dankbar für alle negativen Situationen, die wir durchlebt haben. Denn sie haben uns Klarheit gegeben und neue Wege geschaffen.

Denn es stimmt, wir bereuen am Ende nur, was wir nicht getan haben.

Frust

Verdammnis der eigenen Vorstellung. Wünsche, die nicht erfüllt werden, Träume von denen man weiß, dass sie nie in Erfüllung gehen. Man sieht nur den eigenen Realismus, gerät in das eigenen egoistische Denken was doch eigentlich aus der eigenen Perspektive keine Probleme darstellen würde. Vergisst ganz, dass andere Menschen in einer anderen Situation, einem anderen Kontext, einer anderen Perspektive aus genommen einen komplett anderen Meinungsdividenden haben.
Was mit einspielt, beiderseits, sind meist nur 15% gemeinsame Realität, der Rest ist anhängig von dem, was der Mensch selbst in seiner Individualität erlebt und erfahren hat. Wie weit der Lernprozess des Menschen in seiner selbst ist.
Doch wir sehen oft nur uns selbst, nicht unbedingt im negativen, aber oft ist es das gegenseitige Unverständnis, das diesen Frust auslöst. Man bekommt nicht was man will, nicht, weil der andere nicht das gleiche will, sondern weil der andere vielleicht noch nicht an dem Punkt ist sich darauf einzulassen. Der Weg noch nicht geebnet ist.
Doch für die, die dies wissen und verstehen ist die Problematik der Hoffnung, man wartet.
Doch wer legt fest, bis zu welchem Punkt auch das Warten lohnt und ab welchen Punkt man die Akzeptanz annehmen sollte sich von dem zu lösen, was man doch erhofft, aber verteht, das die anderen nie an den Punkt kommen werden, an dem man die 15% gemeinsame Realität ausleben und erweitern kann.
Es ist wie ein Vertrag, nur zwei übereinstimmende Willenserklärungen führen zu seinem Zustandekommen. Doch wenn andere noch an alte oder andere Verträge sich gebunden fühlen… Dann ist warten oft verschenkte Zeit.

Nur wer sagt einem, wann dies zutrifft …

Sex

Ja, ich tue es wirklich. Gerade in der heutigen Welt hat man ja das Gefühl, dass Sex das Thema Nr.1 ist. Manche schweigen drüber, andere prahlen damit, alle tuen es.Doch was ist gerade in diesem Zeitalter diese sexistische Faszination?

Sex ist die extremste körperliche Nähe, die man zu einem anderen Menschen haben kann. Und dennoch ist es durch die Zeiten zu etwas geworden was rein zur Befriedigung diverser Bedürfnisse benutzt wird. Ja, wir nutzen diese Nähe aus, wir benutzen das, was unsere Körper am meisten verbindet.

Lückenfüllung und Verdrängung

Oft dient dieser Sex als Lückenbüßer, temporäre Befriedigung diverser Bedürfnisse, die wir gerade nicht anders zu bewältigen wissen. Man kommt sich manchmal so vor, als würde die Welt denken „Auch wenn ich etwas anderes gerade nicht haben kann, immerhin habe ich Sex.“

Wir versuchen so viele Dinge, Lücken in unserer eigenen Selbstvorstellung mit genau diesem Thema zu füllen. Ich meine ok… Sex ist relativ leicht zu bekommen. Sexuelle Tätigkeitsdienste werden in der heutigen Welt ja so überhäuft angeboten, dass es an ein Wunder grenzt, dass noch kein Discounter sexuelle Dienste im Wochensortiment anbietet…

Doch warum versuchen wir alle immer diese Lücken in uns mit all diesem zu füllen? Funktionieren wird es eh nicht, denn man kann ein universelles Individualbedürfniss nicht mit sexueller Befriedigung lösen. Daher sollten wir uns vielleicht einfach mal mit unseren eigentlichen Problemen beschäftigen und nicht immer versuchen all unsere Probleme und Belastungen auszublenden und beiseite zu schieben. Langfristig wäre das definitiv die größere Befriedigung.

Trend

In einem Zeitalter von „Fifty Shades of Grey“ und Co. kommt man sich echt so vor, als wäre Sex der neuste Trend. Quasi „Sex ist das neue Schwarz“, die neue Modesensation. Man hört geschlechtsunabhängig immer häufiger Gespräche darüber, wer wie oft, wie viel, wie lang, mit wie vielen…. The list goes on. Ist ja im Prinzip auch ok sich offen darüber zu unterhalten, aber es wird mehr und mehr so, dass es fast wie ein Wettkampf wird.

Jeder will immer mehr, „den hatte ich schon, die hab ich schon im Bett gehabt“. Man hört solche Gespräche ja schon auf’m Schulhof. Es ist ja alles ok, aber mit Maß und Ziel. Es gibt faktisch Grenzen.

Und dann sind Leute auf einmal frustriert, weil sie nicht so viel Sex haben. Kann das noch einer verstehen?

Versucht mal in eurem Leben frei zu leben ohne irgendwelche Macht- und Erfolgskämpfe durch zu schlagen. Und schon gar nicht bei sexuellen Annäherungen.

Lange Rede, kurzer Sinn

Ich will ja hier niemandem etwas vorschreiben.Aber es ist immer häufiger zu beobachten, dass die größte körperliche Nähe zwischen uns Menschen mehr und mehr an Wert verliert. Vielleicht ist es aber einfach das Motto der neuen Zeit.

So oder so, alles was ich am Ende noch dazu zu sagen habe ist: Leute, tut was Euch gut tut. Nur erkennt auch, ab welchem Punkt es zu viel ist und Euch auch nicht mehr gut tut. In diesen ganzen sexuellen Auslebungen dürfen wir uns nicht selbst verlieren. Und wie gesagt, ändern wird es sich wahrscheinlich eh nicht. Aber vielleicht sollten wir uns öfter mal in der Theorie auch mit den Dingen befassen, die wir im Alltag dauernd ausleben.

Also Leute, habt Euren Spaß, aber versucht mal bewusst darauf zu achten was genau ihr tut.

Intention

Geschätzt 80% all unserer Handlungen im Leben geschehen unbewusst. Und dennoch sind sie insgeheim von uns vorgesehen. Es ist nicht einfach zu sagen „Ich tue jetzt dies und das aus diesem und jenem Grund.“ Denn oftmals unterschätzen wir die Verbindung zwischen unserem höheren Sein und unserer eigentlichen Denkweise.

Menschliche Handlungen basieren immer auf Freigabe unseres Geistes.

Wir mögen dies seltenst sehen und wahrnehmen, doch alles was wir tun ist von uns selbst vorbestimmt.

Wenn Du in einer scheiß Situation steckst, bedenke, Du hast Dich selbst dort hinein gebracht. Entweder, um eine größere Veränderung zustande zu bringen oder um daraus eine Lehre zu ziehen.

Viele Menschen fragen immer nach dem Richtig und Falsch; „Soll ich es tun, soll ich es lassen?“ Doch stellen wir uns mal vor, dass alles was wir tun nur RICHTIG ist…

Wenn wir all die Zeit zurück nehmen würden, die wir mit Nachdenken über unsere möglichen Handlungen verbracht haben, wir würden quasi mindestens 1 Lebensjahr geschenkt bekommen.

Darum denke nicht so viel nach, stresse Dein Selbst nicht zu sehr mit der Belastung von Eventualitäten.

Handle, Agiere, sei Aktiv.

Denn was Du Dir selbst auferlegt hast und was Dein Inneres für Dich bestimmt hat, das wird geschehen. Und nein, es gibt keine Umwege im Leben, es gibt Deine Laufbahn, und die ist nicht um sonst wie sie ist.

Vertraue auf Dich selbst, auf Deine innere Intuition und sei sicher…

Du wirst Dein Selbstbestimmtes Ziel erreichen, auf Deine Art!

Loyalität

Zusammenhalt ist eine Starke Kraft, wie eine Festung die nichts erschüttern kann. Doch ein kleiner Riss kann alle Mauern zusammenbrechen lassen. Sich auf einen Zusammenhalt zu verlassen ist gefährlich, es kann nach hinten los gehen. Denn wenn ein Angriff droht und die Festung nicht steht, dann geht jeder in Deckung und der, der am wenigstens darauf vorbereitet ist, den trifft der Schlag.

Zusammenhalt basiert auf Verständnis, zu wissen, wo wessen Schwächen liegen und genau diese Punkte gegenseitig zu beschützen. Wo der eine schwach ist, dort muss der andere Stark sein. Das macht diese Festung undurchdringbar. Es erfordert viel Aufmerksamkeit dies zu erkennen, viel Vertrauen dem anderen entgegen, dass man sich darauf verlässt, dass man nicht im Stich gelassen wird.

Jeder steht immer für sich selbst, selbst in einem Zusammenschluss sollte man sich selbst schützen können. Doch leider verlässt man sich zu oft darauf, dass die Loyalität einander gegenüber intakt ist.

Doch andere Menschen haben eine andere Realität.

Was für die anderen „normal“ sein mag, könnte für Dich der Schlag ins Gesicht sein. Doch im Vertrauen einander gegenüber lässt man sich zu gern dazu verleiten, dass die anderen sehen wo die Schwäche des anderen liegt und die Balance finden, diese Schwäche zu schützen. Doch in unterschiedlichen Realitäten geht es um keinen Vorwurf. Beim scheitern in der Verlässlichkeit liegt der Vorwurf allein bei Dir selbst. Denn Du hast Dich selbst im Stich gelassen.

Jeder braucht jemandem, bei dem man Schwäche zeigen kann.

Doch diese Menschen sollten weise gewählt sein. Denn in dieser unmessbaren Vertrauensbasis gilt der Verlass auf den anderen. Nicht jeder ist fähig Deine Realität zu verstehen, nicht jeder besitzt die Gabe hinter die Fassade zu schauen, Worte zu verstehen, die Du niemals sagen wirst.

Es gibt diese Menschen, ein Blick und sie wissen was los ist, eine bestimmte Handlung und sie verstehen Deine Situation. Und sie wissen genau, wie sie Dich wieder stärken können, welcher Knopf gedrückt werden muss, damit Du Deine eigene Innere Stärke wieder findest.

Denn wörtlich Loyal können wir uns nur selbst gegenüber sein.

Wo Vertrauen liegt, liegt die Gefahr enttäuscht zu werden.

Deshalb bilde Dir Deine Festung selbst, sichere Dich selbst, Verbündete braucht jeder, man kann nicht immer alleine kämpfen. Aber Du kannst nur Deine eigene Handlung beeinflussen, nicht die der anderen.

Und wenn Du merkst die Festung beginnt zu stürzen, flüchte in Deinen Bunker. Bilde Dir Dein Depot um ein Reservat an Kraft jederzeit zur Verfügung zu haben wann immer Du es brauchst.

Du bist stärker als jeder Schlag da draußen.

Denn nieder geschlagen werden wir alle einmal. Doch verloren hat nur der, der liegen bleibt.

Emotion

Emotion ist die Quelle unserer Gefühle, unsere tiefste Menschlichkeit liegt darin Gefühle zu verspüren. An sich sind Gefühle nicht real, sie sind Einbildung, das was uns menschlich macht. Sie können das gute positive mit Glücksgefühlen ausdrücken, schlechtes durch Schmerz und negatives mit Unbehagen.

Glücksgefühle werden durch Hormone freigesetzt, Hormone wiederum sind Körperliche Stoffe, die im Spirit nicht vorhanden sind. Natürlich nimmt unser Geist ebenfalls Positivität wahr, allerdings emotionslos. Er nimmt es zur Kenntnis, doch der Körper verarbeitet dies.

Schmerz ist eine Inkarnation des Widerwillens, die Verweigerung bestimmte Dinge hin zu nehmen, zu hoffen und beten es wäre alles anders, zu glauben, dass es anders sein soll. Wir wehren uns quasi gegen das Leben. Unser Geist ist diese Höhere Form unserer Selbstarten. Daher nimmt unser Spirit die Dinge hin wie sie geschehen, wahrscheinlich will dieser Spirit dies auch genauso. Jedoch kann unser menschliches Sein das oft nicht hinnehmen. Dadurch geraten wir in Zwiespalt mit unserem Selbst und daraufhin sendet der Körper Schmerzsignale.

Unbehagen, Unwohlsein, dies sind Vorahnungen des Spirits, der weiß, dass uns etwas erwartet was zu einer Herausforderung werden wird. Allerdings kann unser menschliches Sein dies nicht deuten, da wir immer noch in der menschlichen Inkarnation sind und nicht im reinen Spirit. Daher zeigt unser Körper uns diese Signale als Emotionen, ein unangenehmes Gefühl, Scheu, Schock, Zurückschreckung, Abstoßung, unser „siebter Sinn“.

Doch da Emotionen ja nicht real existent sind, warum lassen wir uns so oft von ihnen verleiten und verführen?

Weil wir Menschen sind.

Wir sind unfähig die Dinge pso wahrzunehmen und einordnen zu können. Daher haben wir diese Gefühle, die uns leiten sollen auf unserem Weg, uns helfen sollen die Welt, die anderen Existenzen, die Gesamtheit an irrealem und faktrealem Dasein zu sehen und wahrzunehmen.

Liebe

Liebe drück die Verbindung zwischen 2 Seelen aus, die sich hier finden, kennen, verbunden sind, vielleicht für einander bestimmt sind. Sich ergänzen, sich bestärken und gemeinsam eine Erreichung erstreben. Doch wenn ein Mensch vor uns steht, wie erkennen wir diese tiefere Verbindung? Indem unser Körper uns die Signale dazu sendet, uns diese Liebe spüren lässt.

Trauer

Wenn etwas sich loslöst, einen anderen Weg geht, wir also etwas „verlieren“, weil es nicht mehr auf dieselbe Art erreichbar ist wie zuvor, dann erkennt unser Geist, dass es gegangen ist, das es auf eine andere Ebene oder einen anderen Ort gewechselt ist. Natürlich zeigt uns unser Körper dies durch Traurigkeit, denn es ist ja faktisch weg. Allerdings ist es ja noch irgendwo in irgendeiner Form vorhanden, nur nicht mehr wie wir es kenne. Daher zeigt unser Körper durch Trauer und, dass wir etwas nun temporär verloren haben in der alten Form in der wir es kannten.

Hass

Der Gegenpol zur Liebe, er zeigt uns also das obige Gegenteil. Er drückt die Abstoßung zwischen zwei Spirits aus, dass keine Verbindung besteht, keine Kombination da ist. Das Ziel des Hasses ist es allerdings nicht, das andere Abzustoßen, es auszusperren oder sich selbst diesem zu verschließen. Es geht darum eine Verbindung herzustellen, vom Hass in die Liebe zu gehen. Denn wir alle haben trotz all unserer Emotionen etwas gemeinsam:

Jeder von uns braucht den anderen, denn wir sind selbst nur die Inkarnation unserer Seelen. Doch alle zusammen sind wir die Inpersonifikation des höchsten universellen und spirituellen Schöpfers.

Das heißt anschließend, dass unsere Gefühle und Emotionen nur Teil unseres Lernprozesses sind. Sie sind Hilfsmittel, die uns helfen Dinge und Geschehnisse besser zu erkennen. Und wir sollen daraus lernen all diese Dinge auch ohne emotionale Bindung zu erkennen. Das ist der höchstmenschliche Lernprozess des Spirits.

Risiko

Kennst Du das Gefühl stehen zu bleiben, wie vor einem Abgrund, man blickt zurück, was führt Dich hierher? Es ist ja im realen Leben auch so, dass Du einen gewissen Horizontblick hast, auf bedingte Entfernung siehst wo der Weg Dich hinführt. Also hättest Du ja eigentlich schon länger sehen können, dass Du nun hier ankommst. Warum bist Du nicht zurück gegangen? Ist es nur die Neugier oder ist da noch mehr?

Man blickt vor, die Aussicht ist wohl beeindruckend, die Frage ist da, was erwartet mich auf der anderen Seite des Abgrunds? Wird es besser, wird es schlechter, ist dort Wüste oder Blumenwiese, Stadt oder Land, Blütenpracht oder nur verbrannte Erde?

Neugierde ist eine gute und gesunde Eigenschaft.

Wir Menschen hinterfragen zu selten. Wir interessieren uns nur für das was da ist, nicht für das was kommen könnte. Wir leben in einer einspurigen Straße, ignorieren die Kreuzungen, orientieren uns an Mitreisenden, deren Ahnung wohl auch nur limitiert ist wenn nicht sogar bedeutungslos, oder auch nur durch Dritte geschaffen.

Wir sollten mehr aus uns raus gehen.

Menschen sind zwar auch gewissermaßen Tiere, allerdings bestimmt keine Nutztiere. Dennoch lassen wir uns oft von anderen leiten und führen, vergessen, dass wir selbst die Entscheidung über uns treffen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir tun, wann wir funktionieren und wann wir einfach nur existent sind und wann wir wirklich leben.

Der Mensch der am meisten Deine eigene Macht unterschätz bist viel zu oft Du selbst.

Also steh nicht zu lange am Abgrund, denn solange Du stehst, bleibst Du stehen. Geh ruhig mal über diese wacklige Hängebrücke auf die andere Seite, schau was Dich dort erwartet. Wenn es Dir nicht gefällt, dann geh woanders hin.

Außerdem niemand sagt, dass wir immer auf der durch andere geteerten Straße gehen müssen. Es ist ok auch mal querfeldein zu gehen, die Gegend erkunden, eigene Wege bauen.

Entdecke Deine Welt, entdecke die Welt um Dich herum, Dein Leben ist faktisch zu kurz um alles zu sehen. Also nimm so viel wie nur möglich mit. Lebe, entdecke neue Orte, neue Wege, wage es, lass Dich nicht beeinflussen, lass Dich nicht aufhalten, lass Dich nicht stoppen. Riskiere es auf Dich selbst zu vertrauen, Weisheit ist keine Gabe, es ist etwas, was Du in Dir selbst entdecken musst. Es gibt so viel was Du tun kannst, tue es. Und bei allem was Du tust, es gibt nur eins, was Du auf keinen Fall tun solltest:

Bleib nicht Stehen!