Si vis pacem, para bellum

Es gibt diese Momente im Leben an denen Du an einem Punkt stehst an dem Du aushalten musst. Oft sind wir mit unseren Leben dauernd beschäftigt, wenig Zeit bewusst sich auf die Dinge konzentrieren zu können, die passieren. Doch dennoch gibt es Ruhephasen. Nicht unbedingt ruhig, aber Phasen, in denen die nächsten Geschehnisse sich vorbereiten.

Phase der Inspiration

Im ersten Teil dieser Phase gilt es sich erst bewusst zu werden, was als nächstes überhaupt anstehen soll. Was haben wir im Leben erreicht? Was soll als nächstes passieren? Wo wollen wir hin gehen in unseren Situationen.

In dieser Phase kommuniziert unser Geist mit der Seele, was erreicht werden soll und in welchem Maße wir das leisten können.

Phase der Depression

In der Depression stellen wir fest, welche Teile unseres Lebens auszubauen sind. Und wir merken, dass etwas fehlt. Es ist die Art unseres Geistes zu zeigen, dass wir mit gewissen Teilen unseres Lebens unzufrieden sind und es Zeit wird, dass wir an diesen Teilen arbeiten sollen.

Die Depression mag einige schwerer treffen, andere leichter, manche nehmen sie gar nicht war. Doch in allen Fällen ist es die Phase in der uns bewusst wird (wenn auch teils nur unterbewusst), dass sich etwas verändern soll.

Der Wille zur Veränderung wird aktiviert.

Phase der Vorkehrung

In der Verbreitung auf die anstehenden Veränderungen und Weiter-Schritte unseres Lebens nehmen wir die Kraft in uns zusammen. In dieser Ruhephase geht es darum unser Leben zu genießen – so wie es jetzt ist. Wir sollen uns selbst auf die Schulter klopfen und sagen „Ich habe so viel durchgestanden, so viel erreicht, ich bin stolz auf mich!“.

Genieße alles in Deinem Leben was in diesem Status Quo da ist, denn bereits in dieser Phase bricht der Umbruch an. Erst unmerklich, bald spürbar. Wir verändern uns und sind bereit und gestärkt einen Schritt weiter zu gehen.

Phase des Einbruchs

Der Weg ist frei, wir sind bereit für die nächsten Lernprozesse unseres Lebens. Und plötzlich ändert sich unser Leben, wir ändern unser Leben, wir setzten die ersten Schritte auf dem neuen Weg an.

Dies ist in manchen Fällen damit verbunden, dass manche Dinge in unserem Leben plötzlich weg brechen, zusammen fallen, dass vorherige Bestandteile unseres Lebens eingerissen werden. Doch dies geschieht nur, damit Platz ist für all die tollen neuen Dinge, die uns nun bald erwarten.

Doch was steht nun hinter diesem ganzen „Ruheprozess“?

Es geht darum Inne zu halten, zurück zu blicken und dann gestärkt von unseren vorherigen Meilensteinen nach den Blick wieder nach vorne zu richten.

Was kommt mag ungewiss sein, doch wir wissen wir sind bereit. Es wird immer neue Kämpfe im Leben geben, doch in diesen Ruhephasen soll uns bewusst werden, warum wir kämpfen.

Denn wir wollen mehr und mehr uns selbst entfalten und uns unser Leben und alles darum weiter zu gestalten. Wir kämpfen immer für uns.

Die Ruhephase ist der Zwischengang von Alt und Neu. Der Türrahmen der Pforte in einen neuen Abschnitt der Entwicklung unseres Selbst. Und in diesen Phasen machen wir uns bereit für alles was auf uns zu kommen mag.

Wer Frieden will, bereitet Krieg vor.

Liebe

Viele bezeichnen Liebe als das stärkste aller Gefühle. Die Emotion, die uns den Verstand verlieren lässt, uns die Kontrolle nimmt, uns verletzt und uns stärkt. Doch was ist überhaupt wirklich „Liebe“?

Liebe ist nur dann wirklich Liebe wenn sie bedingungslos ist.

Einen Menschen zu Lieben heißt ihn zu lieben, egal ob wir mit ihm zusammen sind oder nicht. Und egal was dieser Mensch tut, selbst wenn er einen Fehler nach dem anderen macht; bedingungslos heißt egal welche Umstände herrschen, egal in welcher Beziehung wir zu diesem Menschen stehen, egal was dieser Mensch tut und/oder nicht tut. Liebe ist es erst, wenn alles andere keine Rolle mehr spielt – die absolute Bedingungslosigkeit.

Liebe geht immer von Dir selbst aus.

Wenn Du jemanden wirklich liebst heißt das, dass Du ihn respektierst, als quasi ein Teil Deiner Selbst im Außen. Ein Teil Deiner Selbst, der gar kein Teil von Dir ist. Und das geht nur, wenn Du Dich selbst auch liebst. Denn nur in der Liebe zu Dir selbst kannst Du im Außen mit Liebe reagieren. Denn wenn Du Dich selbst nicht liebst, aber den anderen als Teil von Dir selbst im Außen liebst, dann heißt das ja im Umkehrschluss, dass Du Dich eben doch liebst.

Liebe hat nicht unbedingt etwas mit einer romantischen Beziehung zu tun.

Liebe ist nicht gleich Attraktivitätsanziehung. Wir können jemanden lieben ohne ihn attraktiv zu finden; und wir können jemanden attraktiv finden ohne ihn zu lieben. Und wenn Du jemanden Attraktiv findest und Gefühle für diesen Menschen hegst, unterscheide immer Liebe und Verliebtheit.

Verliebtheit und Liebe sind nicht im geringsten das Gleiche.

Verliebtheit ist lediglich eine emotionale Anziehung zu einem anderen Menschen, doch sie ist nicht bedingungslos. Denn in der Verliebtheit begehren wir ja einen anderen Menschen, während Liebe nur bedingungslos ist. Denn erst wenn wir diese Emotionalität zu einem anderen Menschen haben, ohne dass wir das Bedürfnis haben bei ihm sein zu müssen, erst dann ist es Liebe.

Wir umgeben uns zwar gerne mit Menschen, die wir lieben, doch wir sind nicht darauf angewiesen. Und diese Erkenntnis ist die wichtigste Lektion der Liebe. Und das Chaos der Welt ist, dass viele zu schnell etwas als Liebe sehen, was faktisch gar keine ist.

Drum liebe ohne Gegenleistung, Liebe Dich selbst und Liebe andere für Dich selbst.

Gegen jede Vernunft

Oft versuchen wir im Leben immer einen Plan zu haben, wie wir leben wollen, handeln gut bedacht, entscheiden mit wem wir uns umgeben. Immer abgesichert, ja, der Menschliche Schutzinstinkt ist seit Jahrhunderten einer unserer essentiellsten Mechanismen.

Doch es kommen Situationen im Leben, blenden wir das alles mit einem Mal aus. Der Kopf stellt sich stumm. Sonst machst Du Dir immer über alles Gedanken, bist aufmerksam, gut überlegt, und dann plötzlich alles nicht mehr.

Plötzlich bist Du nur noch Du.

Deine Ängste existieren nicht mehr, Deine Schutzmauern fallen mit einem Schlag nieder. Und gegen jede logische Erklärung gibt es nur noch eines was Du tust: Du handelst.

Manche Momente im Leben kann man eben nicht erklären. Jeder würde wohl sagen Du hättest den Verstand verloren, andere würden sagen Du tust endlich das richtige, wieder andere verstehen gar nicht erst was da gerade mit Dir los ist.

Doch Du weißt es.

Es fühlt sich fast schon an wie auf Drogen, Du weißt was Du tust, kannst Dir doch selbst nicht erklären warum. Du verstehst kaum was Dich aus dem Nichts dazu bewegt gegen all Deine üblichen Muster zu handeln, ohne Nachdenken, ohne Sicherheitstürchen im Hintergrund.

Du bist offen.

Du weißt, jetzt kannst Du verletzt werden. Doch davor hast Du keine Angst, denn Du fühlst Dich trotz all dieser Unsicherheit irgendwie sicher. Du riskierst etwas, von dem Du wohl selbst noch nicht ganz überzeugt bist. Doch Du vertraust darauf. Es ist als wärst Du ferngesteuert. Es sind Deine Entscheidungen, Deine Taten, Deine Handlungen, dennoch fühlt es sich an als würde jemand anderes diese Entschlüsse für Dich treffen. Du weißt nicht warum Du plötzlich tust was Du tust, und egal wie viel Zeit Du Dir gibst um es selbst zu realisieren, Du verstehst es nicht.

Denn das ist Schicksal!

Wir sind bestimmt in bestimmten Momenten, bestimmte Handlungen zu tätigen, mit bestimmten Personen, an bestimmten Orten, ganz bestimmte konkrete Dinge.

Und egal wie Du Dein Leben planst, egal wie sehr Du versuchst es zu verstehen, oder gar zu vermeiden, Du hast keine Chance!

Wir sind unserem Schicksal ausgeliefert, wir sind dazu bestimmt.

Und wenn Du Dich immer noch fragst, warum Du keine Angst hast… Dann liegt es daran, dass Dein Unterbewusstsein längst weiß, was Du noch nicht verstehst:

Du tust endlich wozu Du bestimmt bist. Und auch wenn es sich unsicher anfühlt; das ist einer der Momente auf die Du schon so lange gewartet hast.

Denn heute erfüllst Du einen Teil Deiner Bestimmung.

Vertrauen

Vertrauen war noch nie meine Stärke, mich auf andere verlassen, Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, Geduldig zu sitzen und warte und alles geschehen lassen wie es kommen soll. Oder Menschen einfach walten und handeln zu lassen, ohne es kontrollieren zu können.

Ich habe mich selbst immer als Mensch gesehen, der immer versucht hat die Kontrolle zu behalten. Und in diesem verzweifelten Kampf die Kontrolle zu behalten habe ich vergessen wie es ist sich einfach fallen zu lassen, durch zu atmen, einfach genau jetzt in genau diesem Moment zu sein, egal was war, egal was kommt. Ich dachte meine Kontrolle gibt mir Sicherheit, macht mich Stark.

Ja, ich glaube meine Kontrolle war meine Stärke, ich habe mich durch sie beschützt gefühlt. Und gleichzeitig war meine größte Schwäche die Angst davor Schwach zu sein.

Doch ist Vertrauen wirklich Schwäche?

Mir ist es immer schwer gefallen zu vertrauen, schließlich hat mich diese Welt immer schon gelehrt, dass ich mich nur auf mich selbst verlassen kann.

Ich konnte nie unbefangen mich auf Dinge einlassen, alles einfach geschehen lassen. Und wenn ich es tat, dann sah ich es als meine Schwäche an. Denn ich machte mich dadurch verletzlich. Und verletzlich war ich schon oft, und nicht immer ist es gut geendet.

Doch was wenn das Problem nicht ist, dass ich vertraue, sondern, dass ich NICHT vertraue?

Man spricht ja immer von solchen Selbsterfüllenden Prophezeiungen, Worst-case-Scenarios, die dann wirklich eintreten, weil unser Unterbewusstsein sie in die Realität projiziert. Und womöglich war der Grund, warum ich immer enttäuscht wurde einfach, dass ich nie daran geglaubt hatte, dass es gut ist zu vertrauen.

Doch ich glaube, ich glaube ganz fest, dass man vertrauen kann oder betrogen und verletzt, verraten und hintergangen zu werden. Das Problem ist nur, dass ich wohl auch selbst nicht oft diese Erfahrung gemacht habe. Doch das habe ich auch bereits. Es kommt immer darauf an, worauf man vertraut.

Vertrauen ist die Gelassenheit allem seinen Lauf zu lassen.

Vielleicht sollten wir einfach mal die Dinge geschehen lassen, abwarten, entspannt belieben, durchatmen und sehen was das Leben uns in die Karten spielt.

Es geht vielleicht weniger darum anderen Menschen zu vertrauen, es geht darum sich selbst zu vertrauen. Zu vertrauen, dass wir unseren Weg gehen ohne uns davon abbringen zu lassen. Darauf zu vertrauen, dass alles so kommt wie es soll.

Ich sage ja immer es gibt kein Richtig und Falsch… Also wie kann es dann Falsch sein zu vertrauen? Klar, das Risiko verletzt zu werden besteht immer. Doch ist es das nicht wert einzugehen? Das einzige sichere Leben findet man doch eh nur im Tod. Da kann einem nichts mehr passieren.

Doch wollen tut das ja nun wirklich keiner.

Und glaubt mir, ich bin der letzte, dem es Leicht fällt die Füße still zu halten und abzuwarten, anderen die Kontrolle zu überlassen, anderen Menschen oder gar solchen Instanzen wie dem Schicksal oder dem Leben selbst.

Aber ich glaube am Ende ist alles für etwas bestimmt und alles fügt sich wie es sich finden soll.

Man muss nur den Mut haben darauf zu vertrauen.

Indolenz

Schmerz verändert Menschen, aus manchen macht er gewissermaßen Monster, skrupellos, gefühlslos, taub. Bösartige Wesen, die teilweise sinnlos andere verletzen, nur um diesen Schmerz zu verbreiten, wie eine Epidemie.

Andere stärkt er, er lässt sie stärker an das Gute glauben, er lässt sie offener Leben, gibt ihnen Kraft weiter zu machen. Ja, es gibt diese Menschen, die nach jedem Rückschlag stärker und besser werden.

Doch was wird aus den Menschen, die sich in dieser Zwischenzone befinden?

Es gibt nicht immer diese beiden Extreme, es gibt diese eine gewisse Grauzone, Menschen, die durch Schmerz sowohl besser, als auch dunkler werden. Ihr Licht scheint heller als vorher, doch genauso größer werden auch die Schatten, die sie werfen.

Man sucht einen Ausweg, etwas, in dem man diesen Schmerz verarbeiten kann und gleichzeitig als besserer Mensch aus diesem eigenen Untergang wie ein Phönix aus der Asche wieder aufzusteigen.

Der Schmerz klingt tatsächlich mit der Zeit ab, er lässt nach. Er geht weg. Und er kommt nicht wieder. Er ist wie komplett ausgelöscht.

Niemand wird mich je wieder verletzten.

Dieser Satz tritt immer wieder auf, man verbannt diese Art von Schmerz. Er ist nicht mehr existent. Gewissermaßen stirbt ein bestimmter Teil der eigenen Emotionalität ab.

Natürlich geht man leichter durch das Leben, man ist schmerzlos. Man ist offen und lebt viel intensiver und glücklicher. Man ist im großen und ganzen glücklicher.

Doch es gibt die Schattenseite dieser Methode.

Irgendwo stirbt ein Teil der eigenen Emotionalität ab, zumindest temporär. Ich glaube, dass mit der Zeit dieser Teil wieder zum Leben erwachen kann. Doch es braucht Zeit. Und in dieser Zwischenzeit füllt man diesen Teil mit etwas, das dem Schmerz gleich wird.

Es tut einem nicht weh, aber es ist diese dunkle Seite des eigenen selbst. Man hält es aufrecht, ohne zu wissen warum überhaupt. Man fängt an Dinge zu tun, von denen man früher schockiert oder selbst abgeschreckt wäre. Vielleicht genau die Dinge die einen verletzt haben. Denn man braucht das. Das Szenario umgedreht, um zu verstehen, warum man selbst davon verletzt worden ist. Vielleicht auch um einen Ausgleich im eigenen System zu schaffen. Zu wissen, wie es sich anfühlt. Zu wissen, warum man all dies tut.

Ich glaube man findet auf diese Weise einen Teil vom eigenen Selbst. Doch hier droht man sich selbst zu verlieren, denn diese Sucht frisst einen auf. Sie wird ein Teil von Dir.

Man muss wissen, wann es gilt aufzuhören.

Doch wann ist dieser Punkt? An dem Punkt, an dem man ohne diesen Ausgleich nicht mehr leben kann ist es zu spät. Man zerstört sich gewissermaßen Selbst. Man gibt sich selbst diesen alternativen Schmerz, der nicht weh tut. Und doch verletzt er einen.

Denn es ist nicht was wir sind.

Das richtige Falsch

Oft genug im Leben haben wir schon Situationen erlebt, in denen wir uns dachten: „Ist es überhaupt richtig, was ich hier tue?“ Leider gibt uns selten jemand eine Richtung, dass wir wissen, wo unser Weg uns hinführen soll. Doch denken wir mal genau über diesen Satz nach…

Warum sollten wir jemanden haben wollen, der uns eine Richtung vorgibt?

Es ist unser Leben, es sind unsere Entscheidungen. Letztlich zählt doch nur, was sich für uns gut oder schlecht anfühlt. Und vieles was sich am Anfang mit Unbehagen zeigt ist oft nur die Angst, der Respekt, vor dem was da auf uns zu kommt.

Wähle nie den leichten Weg.

Nichts auf der Welt das sich zu haben lohnt, fällt einem einfach so in den Schoß.

Wenn Du etwas wirklich willst, dann willst Du es auch wenn es nicht einfach ist. Du bist bereit Kämpfe zu fechten, Unterstützung zu geben, Opfer zu bringen, Kompromisse schließen, anderen nicht die Macht zu geben darüber was Deine Form von Richtig ist.

Die Realität der Anderen muss nicht Deine sein.

Und auch wenn Du das ein oder andere bereust, dann zeigt es Dir nur, dass es für Dich nicht Richtig war.

Am Ende, bereue nichts, denn auch Fehler gehören zum Leben dazu. Und wir alle lernen.

Es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Richtig und Falsch sind nur Zweckworte, die von der Gesellschaft geschaffen wurden, um Dich in Deiner Individualität einzuschränken und Dir ein gesellschaftliches Idealdenken aufzuzwingen.

Letztendlich wird alles so kommen wie es kommen soll und wir alle werden unseren Weg gehen. Und es zählt nur, was für Dich richtig ist. Der Rest ist nicht Dein Problem, denn Du hast die Macht in Deinem Leben und Du schuldet niemandem Rechenschaft über das was Du tust, denn Du tust es für Dich.

Stehe für Dich selbst ein und vertraue darauf, dass Du Recht hast. Denn es gilt nicht, was andere denken was Falsch und Richtig ist.

Es zählt was Du willst!

Akzeptanz

In der Psychologie ist Akzeptanz der höchste Therapieerfolg; die Dinge so hinzunehmen wie sie sind ohne dabei aus dem Gleichgewicht zu kommen. Wir alle denken nur darüber nach, was wir tun können. Hadern mit uns den Mut zu finden diese Dinge zu tun… Aber was wenn wir einmal nichts tun sollten ?
In bestimmten Situationen (vorallem die Handlungen der Menschen in unserem Umfeld betreffend) müssen wir einfach lernen die Gelassenheit und Weisheit in uns zu finden zu akzeptieren, dass wir letztendlich nur ändern können, was wir selbst denken oder tun. Aber nie das was andere denken, fühlen und tun.
Wir wünschen uns zu oft, dass unser Umfeld anderst handelt, aber stellen wir uns doch mal die Frage warum wir wollen, dass sich die anderen ändern ?
Wenn wir erstmal wissen was uns stört, dann können wir unsere Sichtweise ändern. Und wenn das nicht möglich ist, dann sollten wir einfach wohl besser unseren Abstand zu alldem nehmen.
Und wenn wir das erst einmal tun, dann merken wir doch erst wie ruhig und stressfrei, frei von all der Negativität unser Leben wird.

Ja, ich glaube Akzeptanz ist der Grundbaustein zum inneren Seelenfrieden. Der Beginn um in den inneren Frieden mit Dir selbst zu kommen. Wer die Gabe der Akzeptanz hat, den kann fast nichts mehr aus der Bahn werfen…

Flucht

Der letzte Ausweg vor Eintritt einer Eskalation.
Kennt ihr dieses Gefühl, als würde man im Freefalltower sitzen und warten darauf, dass man fällt. Diese Angst, dass man fällt, gleichzeitig die Sehnsucht nach dem Adrenalin. Es fühlt sich nicht immer schlecht an, nicht immer gut, aber man genießt das Gefühl. Der komplette Kontrolverlust, man kann nichts mehr tun.
Ähnlich ist es mit dem Kontrolverlust über das komplette eigene System. Machen wir uns nichts vor, jeder sehnt sich nach diesem Kontrolverlust, diese Befriedigung, dass man gleichzeitig hilflos ist und Dir trotzdem das Adrenalin durch den Körper schießt. Ein negatives Gefühl mit einem positiven Kick gemischt.
Eigentlich wissen wir doch alle, dass es Gift ist. Deshalb, wenn wir spüren wir kommen an diesen Punkt, zieh die Notbremse. Wenn Du spürst Dus sitzt im Freefalltower… Steig aus!
Egal wie groß der Kick auch sein mag, er kann riskante Folgen haben. Entscheide nie in Deinem Leben ohne die Kontrolle über Dich zu haben.
Flucht ist kein Ausweg und keine Lösung, aber manchmal das kleinere Übel…

Stolz / Selbstachtung

Viele sehen Stolz als etwas negatives an (Sprüche wie „Er ist zu stolz dafür“). Dabei ist Stolz und Selbstachtung eigentlich dasselbe. Allerdings wird der Begriff Stolz oft nur verwendet um zu sagen, dass jemand sich zu schade für etwas ist.
Es ist schon traurig, dass etwas von Grund auf Positives von uns Menschen als Negativ dargestellt wird. Denn Stolz ist eigentlich der Wert, den jemand zu sich selbst hat. Vielen ist Geld etwas Wert, Gesundheit, Freundschaft, Liebe… Wir Menschen haben so viele Werte in unserer Welt aber was sind wir uns eigentlich selbst wert?
Wenn sich jemand zu schade für etwas ist, dann heißt das nicht, dass dieser jemand Arrogant ist oder Selbstverliebt; es bedeutet viel mehr, dass der eigene Wert der Person größer ist als der Wert der Tat, die gefordert ist. So etwas trifft oft auf negative Kritik, da sich ein gewisses Umfeld erhofft Dich in etwas rein zu ziehen. Dies hat oft Beleidigung oder Neid zur Folge, da die anderen entweder von sich selbst beleidigt sind, dass sie Dich da nicht mit rein ziehen konnten oder aber, dass sie neidig sind, dass Du diesen Unfug in Deinem Leben nicht brauchst und mit Dir selbst im Reinen bist.

Ich bin mir auch für manche Dinge zu schade, aus dem Einfachen Grund, dass mir andere Dinge wichtiger sind und ich meine Zeit nicht mit Dingen verschwende, die vergleichsweise nur einen geringen Wert (oder gar keinen) für mich haben.
Manche sagen ich sei arrogant… Aber in Wahrheit bin ich mir nur für euren Kindergarten zu schade

Sehnsucht

Ein Fluch und eine innere Erfüllung.
Der Wunsch nach einem Bedürfnis, welches in keiner alternativen Form zu befriedigen ist. Wir können uns wehren so sehr wir wollen. Aber es ändert nichts.
Manchmal ist es eine simple Umarmung, ein einfacher Kuss, schlicht und ergreifend Nähe.
Und so ungern wir das oft zugeben, aber es ist meist eine bestimmte Person zu der wir sie spüren. Und nur dieser eine Mensch kann uns das geben was wir brauchen, oft nur durch ein Lächeln, irgendetwas…
Sehnsucht kann uns abhängig machen, aber auch die Augen öffnen. Sehnsucht zeigt una letztendlich nur, was wir uns im tiefsten Inneren eigentlich wünschen.
Sie ist nichts schlechtes, sie ist eine Erkenntnis. Ob dies positiv oder negativ ist… Das steht offen. Im Endeffekt bedeutet es nur, dass dieser Mensch uns etwas gibt, das uns niemand anderes geben kann.
Ob es nun ein Kuss ist, Sex, oder auch nur die Gesellschaft in der Umgebung dieses einen Menschen.
Wehre Dich nie gegen Deine Gefühle, aber definiere genau wo sie her kommen. Ist es tatsächlich nur die Sehnsucht nach dieser Nähe… Oder die Sehnsucht nach der Nähe zu diesem einen Menschen.
Sehnen wir uns nach dem Mensch oder nach der Aktion.
Wenn das erstmal klar ist, dann können wir handeln.
Ist es das Gefühl, dann sollten wir uns nicht auf einen bestimmten Mensch fest setzten.
Aber ist es der Mensch, mach dem wir uns sehnen… Dann warum wehren wir uns noch dagegen.
Denn sehnen wir uns so sehr nach diesem Mensch, dann ist es doch egal was er oder sie tut, es ist es wohl wert, was sie uns geben…