Inszenierung

Erkenntnis über Unwahrheit, alles vorgetäuscht, alles gelogen, alles falsch.

Getäuscht durch den Wunsch des eigenen Glaubens, gewünscht es würde doch endlich einmal real sein. Doch je tiefer der Wunsch sitzt desto höher die Chance der Wahrscheinlichkeit zur Illusion getrieben zu werden.

Doch irgendwann ist Schluss.

Die endgültige Erkenntnis, die Wahrheit zu erkennen; Befreiung trifft auf Frustration und wandelt sich um in Kälte. Der eigenen Gutglaube wurde wieder ausgenutzt, uns wurde genau das versprochen, was niemand uns wohl zu geben vermag. Und wer weiß, ob wir je die volle Wahrheit erfahren werden.

Doch spielt dies überhaupt eine Rolle?

Wir brauchen die Wahrheit nicht zu kennen, alleine das Wissen über die Lüge, die Illusion in die wir gedrängt wurden… Die Illusion deren Realität wir uns doch so tief wünschten.

Warum fallen wir immer auf das selbe Schema rein?

Unser Geist zieht Menschen und Situationen an, die uns weiter bringen sollen. Und wie bei einer durchgefallenen Prüfung wiederholen wir diese Lektion so lange bis wir sie meistern.

Doch wir sind es selbst, die uns diese Illusion schaffen. Die anderen belügen uns nur um die Wahrheit, aber die Illusion des perfekten Glaubens erschaffen wir selbst. Wenn die Sehnsucht in uns nach dem versprochenen nicht so groß wäre, dann würden wir die Lüge direkt erkennen und das Spiel beenden bevor es überhaupt begonnen hat.

Also wenn wir uns je in einer gelogenen Wunsch-Situation wiederfinden bedeutet dies nur, dass wir innerlich eine Sehnsucht nach etwas haben, die nicht befriedigt ist.

Doch Enttäuschungen Ent-Täuschen uns. Das bedeutet sie nehmen uns sämtliche Fiktion unserer Wünsche und Gedanken und öffnen uns die Augen über das Scheinbild, das wir so verzweifelt glauben wollten. Es zeigt uns unsere tiefsten Wünsche und Sehnsüchte, die wir verdrängen.

Du kannst Dich nicht selbst belügen.

Deshalb bilden wir uns diese Scheinwelt.

Brich aus, sage Dir „Ja ich habe diese Sehnsucht, ich habe diese Emotion, ich habe dieses Verlangen, aber ich möchte es nur, ich brauche es nicht!“.

Und kommt jemand in Dein Leben und signalisiert Dir, dass Du genau diese Sehnsüchte durch ihn befriedigend kannst, hinterfrage nicht die Hintergründe der Person, hinterfrage Deine Eigenen.

Bilde Dir keine Illusionen, sondern erkenne Deine selbstinszenierte Täuschung und lebe die Realität.

Absolution

Im Leben geht alles über Erfahrungen, Fehler aus denen man lernt. Und ja wir machen sie alle. Jeder von uns hat sich schonmal gefragt „was habe ich nur da schon wieder getan?“

Doch irgendwann muss der Punkt kommen, an dem das vergangene abgeschlossen werden muss.

In der eigenen Historie gab es genügend Situationen, an denen wir fest halten. Positives, Glücksmomente mit Menschen, die wahrscheinlich gar nicht mehr Teil unseres Lebens sind. Und ja, wir denken oft daran, unterbewusst, weil wir uns wohl doch nicht eingestehen wollen, dass wir insgeheim noch daran hängen. Die Verdrängung unserer Sünden, selbst wenn es keine sind, macht es wieder zur Sünde. Die Grenze der Tabu-Szene liegt genau dort, wo wir fühlen und verdrängen.

Es gibt immer einen Grund, warum Dinge ein Ende finden. Aber nur weil etwas endet heißt es nicht, dass es vorbei ist. So viele Dinge leben in uns weiter; Gefühle, Gedanken und Erinnerungen. Wir halten sie verzweifelt am Leben, weil wir die Angst mit uns Tragen vor dem Unbekannten, vor dem was kommt.

Doch es kann kommen was will, solange wir an vergangenem festhalten wird es kein Anschluss finden. Wie eine Blume die kurz erblüht und direkt wieder verwelkt.

Veränderung, wir können sie nicht aufhalten. Wir können nur unseren eigenen Weg neu definieren. Zwischen Selbstverständnis und Fremdbedauern findet sich seltenst ein Weg in dem Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart ihre Harmonie in Beisammensein finden.

Vergib Dir selbst, lass los, was war ist gewesen. Nicht jeder Tag ist neu, alleine die Veränderung und Wandlung vom Anfang dieses Textes bis zu seinem Ende ist schon eine neue Situation, ein neues Geschehen.

Es gibt keine Konstanten in unserer Welt, es gibt nur uns.

Lass die Vergangenheit wo sie war, halte nichts davon fest, löse es. Sperre es in ein inneres Archiv und lasse die Situationen und Menschen ihren eigenen Verlauf nehmen. Dies alles betrifft Dich nicht!

Denn was in der Vergangenheit einmal war, so schön, so schädlich wie es war, es ist nicht mehr existent.

Absolution ist die ultimative Entscheidung zu einem glücklichen Leben, ohne Altlasten und die Lösung der eigenen Fesseln.

Sei frei und lebe neu, jeden Moment aufs neue. Denn alles Alte kann uns mal.

Negativ-Hoch

Man sollte meinen, dass Negativ immer mit einem Tief verbunden ist. Doch es gibt Zustände in denen es uns gut geht und trotzdem etwas diesen „Hochzustand“ überschattet.

Dies ist der Zustand des Negativ-Hoch’s.

Es gibt Situationen im Leben in denen man unzufrieden ist. Wochenlang macht man sich Gedanken, sucht einen Weg aus besagter Situationen heraus. Und dann der Schock:

Man entkommt diesen Zuständen, auf einmal fällt all der Druck von einem ab. Man sieht mit Zuversicht wieder nach vorne, es ist alles fit. Letztlich stellt man sich die Frage, warum man sich all dies vorher überhaupt so lange angetan hat. Und dann ändert sich alles.

So hart die vergangene Zeit zu sein gewesen mag, plötzlich verändert sich das Gefühl. Die Freiheit bleibt, doch plötzlich schweben die Gedanken. Man erinnert sich, es gab auch gute Zeiten. Klar, sonst hätte man das alles nicht so lange mitgemacht. Und dann wird uns klar, warum wir uns all das negative angetan haben. Weil es irgendetwas positives darin gab, was uns nichts anderes geben konnte.

Doch soll man wirklich wieder zurück gehen?

Nein, egal was passiert, ein Zurück darf es nie geben. In diesem Falle würden wir uns selbst verraten, den Lernprozess, die Lektionen und Erkenntnisse, einfach weg werfen, als wäre es nichts wert. Sind wir wirklich so blöd?

Natürlich vermisst man immer was, aber welche Situation ist schlimmer? Natürlich wissen wir, dass die aktuelle Situation besser ist, doch das Gefühl geht dadurch auch nicht weg.

Wir müssen lernen, das Gefühl zu akzeptieren, es ist OK, dass wir Sehnsucht nach dem schönen der Vergangenheit haben. Aber wir sollten nie zurück gehen. Statt zu bedauern, dass es fort ist sollten wir dankbar sein, dass es uns widerfahren ist.

Genieße die Erinnerung und lebe Dein Leben frei und voller Träume und Zukunftswünsche im hier und jetzt.

Die Vergangenheit kommt nicht zurück. Und versuche nie ihre Wiederkehr heraus zu fordern. Was einmal war, wird wieder sein, das Gute, das schlechte, also vermissen werden wir immer etwas. Also erinnern wir uns doch lieber an das schöne zurück und genießen die Neugier auf das was kommt.

Sage Dir nicht „ich wäre froh es wäre wieder wie früher“ .

Sage Dir „ich freue mich auf all die Dinge die kommen und mich noch glücklicher machen, als all dies zuvor“.

So akzeptierst Du das Gefühl, aber brichst aus aus dem Kreislauf der Sehnsucht nach Deinem Negativ-Hoch.

Zweifel

Die ein und selbe Frage immer wieder: „was tue ich eigentlich? Wie kann sich etwas im Ursprung eventuell richtiges so falsch anfühlen? “ Theorie und Gefühl sind nicht im Einklang … Emotion trübt das eigene Verständnis.

Tief in uns drinnen kennen wir doch eigentlich alle die Antworten. Es sind an sich nur rhetorische Fragen zu deren Antworten wir unfähig oder auch nur zu feige sind dazu zu stehen.

Man mag ähnliche Situationen im Leben durchgemacht haben, allerdings ist es diesmal wieder neu. Unbegründete Ängste, fiktive Schuldgefühle, niedergeschlagene Bewußtseinszustände. An sich kennen wir es doch schon, wäre ja weder das erste noch das letzte Mal im Leben.

Doch warum kommt die Verwirrung immer wieder?

Wir verlieren nur zu gerne das Ziel aus den Augen, geben uns den Versuchungen hin, in der Hoffnung etwas zu erhalten was wir sowieso nicht bekommen. Und wenn wir ehrlich sind wollen wir es gar nicht. Wir wollen das Gefühl, die Befriedigung eines uns durch unsere Menschlichkeit aufgezwungene Bedürfnisses.

Verlasse Dich nie auf Gefühle, aber vertraue auch nicht blind Deiner geistigen Logik. Höre auf den Ruf Deiner Seele, ihre Weisheit leitet Dich auf dem Mittelweg.

Finde Dein höheres Bewusstsein und lebe mit dem Wissen all Deiner Leben,. Und wiederhole nie die Erfahrungen Deiner vergangenen Leben, denn diese hast Du schon.

Zweifel nicht an Dir, sondern sehe den Zweifel als Kontrolle Deines Geistes, ob Du noch auf dem richtigen Weg bist.

Stärke

Wer ist schon wirklich stark?

Stärke hat nichts mit körperlicher Kraft zu tun; Stärke ist nicht immer seinen Gefühlen zu folgen; Stärke ist nicht permanent alles mit dem Kopf zu entscheiden.

Was ist Stärke?

Stärke ist die Fähigkeit den perfekten Mittelweg zwischen Emotion und Logik zu finden.

Man sollte sich nie gegen die eigenen Gefühle wehren, aber man muss lernen zu akzeptieren, dass die eigenen Gefühle da sind und das auch gut so ist. Doch manchmal stürzt man sich, wenn man nur in der Emotionalität handelt, in weitere Enttäuschungen hinein.

Aber Enttäuschungen Ent-Täuschen uns.

Doch warum müssen wir die gleichen Erfahrungen immer wieder machen?

Unser Verstand nimmt uns oft die Illusion der Gefühle. Herz und Kopf sind zwar selten einer Meinung, aber sie arbeiten nie gegeneinander.

Wir müssen lernen wann es Zeit ist auf wessen Rat zu hören. Denn tief in uns drin weiß unser Bewusstsein bereits welcher der Weg ist, den wir gehen.

Lebe jedes Deiner Gefühle aus, aber nimm Deinen Verstand mit.

Alte Weisheit

Die Träume und Illusionen in die uns Gefühle rein zwängen sind zwar schön, aber nicht real. Und manchmal ist es schön diese Träume und gedanklichen Sehnsuchtsvorstellungen zu haben, aber nicht alle Träume werden wahr.

Emotionen sind am Ende nur Einbildungen, die faktisch nie nachweisbar sind.

Also akzeptiere Deine Emotionen, doch mache Dir bewusst, dass sie in der wirklichen Realität meist nicht existieren.

Selbstvertrauen

Man sollte ja eigentlich meinen, dass wir in einer Welt leben, in der jeder sein kann was er will. Und doch fällt es so vielen Menschen wiederholt schwer zu ihrem eigenen Selbst zu stehen, ihre Wünsche zu äußern, ihren Leidenschaften nach zu gehen, ihre eigentlichen Träume zu leben. Doch warum ist dies so?

Im Leben in einer sich selbst dauernd ändernden Gesellschaft ist es generell schwer in all dem Wandel für sich selbst eine Konstante darzustellen. Und oft auch treffen wir auf Gegenwind, Widerspruch gegenüber unserer eigenen Vorstellung. Die Wahrheit ist, es wird immer Menschen geben, die aufgrund ihrer „Alter-Ego-Komplexe“ in einem vergangenen veralteten Denken festhängen, weil sie genau diese alten Problematiken noch nicht verarbeitet haben. Dies hängt oft mit „selbst-nicht-ausgelebten Hingaben“ zusammen und diese Menschen tragen dadurch eine allgemeine Negativhaltung in sich gegenüber neu-entwickelnden Persönlichkeitsauslebungen. Doch dies sollte Dich nie davon abhalten Deinem eigenen Verwirklichungsruf zu folgen.

Tief in uns drin sind wir dazu geschaffen eine bestimmte Veränderung auf dieser Welt vor zu nehmen, eine unterstützende Position für den stetigen Gesellschaftswandel zu bilden. Denn was wir zu oft vergessen ist, dass wir alle genau diese Gesellschaft sind. Es gibt keine Gesellschaft, in der wir nicht Teil sind.

Mit diesem Wissen sollten gesellschaftliche Grundsätze nie ein Grund sein unserem eigenen Wunsch nicht zu folgen. Denn ja, wir leben in einer Gesellschaft in der jeder sein kann was er will, denn wir sind die Gesellschaft.

Finde Deinen eigenen Wunsch, Deinen eigenen tieferen Trieb, folge dem Ruf Deines Herzens. Denn dies wird Dir verraten, was Du wirklich willst; all diese Gedanken im Kopf zeigen Dir letztendlich nur Deine Ängste und Mauern, die Dich davon abhalten wollen.

Sei Du selbst, besitze den Mut für Deine eigenen Wünsche, Handlungen und Denkweisen einzustehen. Und wenn Menschen dies negativ auffassen, dann bedeutet dies nur, dass sie in ihrem eigenen Lernprozess noch hinten dran liegen und sehr viel Selbstarbeit noch vor sich haben um diese Ebene der Selbstliebe zu erreichen, auf der Du heute schon stehen kannst. Also egal was andere Dir versuchen einzureden:

Sei Du !

Der Anfang

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Hermann Hesse – Stufen

Anfang ist bekannter Weise der Beginn von etwas. Doch so viele Dinge beginnen lange bevor wir selbst überhaupt Anfangen uns damit zu beschäftigen.

Leben, ja wann hat es eigentlich begonnen?

Unser eigenes Leben ist da das beste Beispiel. Es beginnt schon mit unserer Geburt, doch wann fangen wir eigentlich selbst an wirklich zu Leben?

So ist es auch im Allgemeinen. So vieles beginnt tagtäglich, doch wann fangen wir an dies alles bewusst zu erleben und wahrzunehmen? Die Kernfrage bleibt doch eigentlich ob wir überhaupt die Innere Stärke besitzen uns damit auseinander zu setzten, darauf einzulassen was um uns geschieht, was im Leben, in dieser Welt, tatsächlich passiert. Denn begonnen hat all dies schon lange vor uns.

Doch wann fangen wir endlich an ein bewusster Teil von all diesem zu werden?