Abstinenz

Verzicht auf was man eigentlich möchte, etwas, dass man nicht braucht, aber trotzdem will.

Der Verzicht zieht Konsequenz nach sich, manchmal wird eine Sehnsucht durch den bewussten Verzicht nur schlimmer, doch in seltenen Fällen wird es auch besser. Man gewinnt Abstand. Doch dies ist nicht unbedingt förderlich für den Denkprozess. Man macht sich verrückter.

Was wir wollen ist nicht das was wir wünschen.

Manchmal hat man den Wunsch nach einem bestimmten Geschehniss, nach einer bestimmten Gegebenheit, einer bestimmten Hingabe. Doch was ist, wenn wir fiktiv diese Sehnsucht ausleben? Träume, Gedanken, Vorstellungen, Abgründe unserer Sehnsucht.

Was wollen wir ?

Die Frage des Verzichts ist selten unbegründet. Also warum nehmen wir die Distanz? Selbstschutz, Verbesserung des Eigens ? Oder einfach nur die Distanz zu Dingen, die uns nicht gut tun… Obwohl sie uns nicht Schaden.

Wenn wir bewusst auf etwas verzichten, dann heißt dies nur, dass wir es eigentlich wollen, aber nicht haben dürfen. Daher verbieten wir es uns selbst bevor es so weit kommt, dass wir es vom Außen endgültig verwehrt bekommen.

Doch dies ändert nichts daran, dass wir es trotzdem wollen; es uns trotzdem wünschen ….

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