Zeit

Viele sagen immer Zeit wäre Geld, Zeit ist vergänglich, Zeit ist nur eine weitere Richtlinie im alltäglichen Leben um Dinge fest zu machen. Termine, Verpflichtungen, fast schon als wäre Zeit nur ein weiterer Zwang der Gesellschaft.

Doch Zeit ist mehr. Zeit ist das was Du daraus machst.

Jeder von uns hat genau die gleiche Anzahl an Zeit. Und jeder setzt sie ähnlich ein. Man geht zur Arbeit, man unternimmt Hobbys oder Beschäftigungen in der Freizeit um den Zeitraub auf Stress basierend auszugleichen, man schläft und isst, um seine körperlichen Ressourcen wieder herzustellen.

Doch ich schreibe ja diesen Blog nicht um Euch mit der Negativität des Alltags zu konfrontieren. Ich schreibe diesen Blog jedes Mal aufs Neue um aufzuzeigen, dass genau diese Zeit das wertvollste ist was wir haben.

Die Menschen, denen Du ein Teil Deiner Zeit gibst, genau denen gibst Du damit einen Teil von Dir. Und nein, bei Zeit gibt es keine Kompromisse. Es ist nichts selbstverständliches die Zeit anderer einfach hinzunehmen. Denn wenn ein Mensch Dir Zeit schenkt, dann schenkt er Dir damit einen Teil seines Lebens. Und mal ehrlich, für wen würdet ihr denn schon einfach so Euer Leben geben?

Also vergesst nie, dass jeder Mensch, der sich auch nur auf einen Kaffee mit Euch treffen will Euch damit einen Teil seines Lebens anbietet.

Also wertschätzt nicht die, die Euch das schicke Abendessen spendieren oder Euch eine Einladung auf die tolle Party besorgen. Wertschätzt die, die Euch Zeit geben nach zu denken, die Euch Ihre Zeit geben um Euch zuzuhören, die Euch unterstützen, damit ihr mehr Zeit für andere Tätigkeiten habt.

Denn Zeit mag zwar vergänglich sein, doch wertvoll war immer schon das, was selten ist.

Also lebt heute, lebt jetzt. Nimm Dir Zeit für Dich, besuch den Ort am Meer von dem Du träumst, fahr in die Stadt und erlebe das Leben. Und iss nicht das zweite Stück Kuchen, iss gleich die ganze Torte! Ganz oder gar nicht, denn das Leben wartet nicht auf Dich. Und Deine Problem sind morgen noch die gleichen wie heute.

Tue was Dich glücklich macht und Dir gut tut. Denn für Dein Glück bist nur Du alleine verantwortlich!

Zwischen Wünschen und Wirklichkeit

Kennt ihr das, wenn ihr Euch in Eurem Kopf alles so wunderschön ausgemalt habt und dann plötzlich jemand kommt und den schwarz-weiß Filter drüber legt?

Willkommen in unser aller Traumwelt.

In unseren Gedanken, Träumen, geheimen Wünschen geben wir uns gern unseren Sehnsüchten hin, verstecktes Verlangen, das jeder von uns in sich trägt. Der Mensch hat mehr Bedürfnisse als nur Essen, Trinken und Atmen. Nein, wir brauchen mehr, doch das stellen wir gern mal auf die Seite.

Die meisten Menschen geben sich ihren Sehnsüchten nur hinter heruntergelassenen Rollläden und geschlossenen Türen hin, in Träumen nachts im Schlaf, mit engen Vertrauten an einsamen Orten. Letztlich ist das ja auch ein sicherer Weg:

Wir können unsere Wünsche und Sehnsüchte zulassen und fiktiv ausleben ohne Gefahr zu laufen, dass andere uns dafür verurteilen. Allerdings ist das keine Befriedigung. Es ist eine reine surreale Vorstellung.

So und jetzt hauen wir mal ne Dosis Realismus über das Ganze.

Niemand kann je vollständig sich selbst ausleben, diese Welt ist noch nicht geschaffen dafür. Und in der Realität können wir sowieso nur kontrollieren was wir selbst tun, fühlen, denken. Die Anderen sind frei sie selbst zu sein, so wie wir ja auch wir selbst sein wollen.

Dennoch können wir unsere Sehnsüchte ausleben. Oft sind es nur Gefühle, Emotionalitäten oder gar Nostalgie, die uns in einen bestimmten Modus ruft. Und das ist ok, es ist vollkommen ok, dass Du Deine Sehnsüchte hast. Es ist absolut ok zu versuchen diese auszuleben.

Die 3 größten Sehnsüchte der Menschheit: Sex, Liebe, Vergangenheit

Kurz gesagt: Die Befriedigung des eigenen Selbst.

Das Thema Sex hatten wir ja schon mal. Ich weiß wir alle mögen diesen Thema, aber an der Stelle sparen wir uns das mal jetzt. (Den Post zum Thema Sex findet ihr hier: https://diary-of-destiny.com/2019/07/01/sex/ )

Auch zum Thema Liebe gab es schon einen Post, diesen findet ihr wiederum unter diesem Link: https://diary-of-destiny.com/2019/10/22/liebe/

So, zurück zum eigentlichen Thema… Was reizt diese Gesellschaft an Liebe und Sex? Der Mensch ist von seiner Natur aus nicht dazu gemacht alleine zu sein. Und was verbindet die Menschen am meisten? Richtig, auf der körperlichen Ebene der Sex und auf der Emotionalen Ebene die Liebe; so einfach ist das.

Die meisten Menschen haben irgendwo in sich drin ungelöste seelische Konflikte, die sie immer wieder dazu antreibt diese Sehnsüchte zu haben. Denn da es bei Sehnsüchten um die Befriedigung des eigenen Selbst geht bedeutet es im Umkehrschluss, dass wenn wir eine Sehnsucht haben auf irgendeine Art und Weise unbefriedigt sind.

Die Dritte Sehnsucht der Menschen ist die Sehnsucht nach der Vergangenheit. Viele von uns haben die Sehnsucht nach einem bestimmten Moment aus der eigenen Vergangenheit, an der wir nur zu gern zurück gehen würden, wieder erleben würden, vielleicht sogar etwas ändern würden. Doch egal wie, so etwas ist nicht möglich.

Diese Form der Sehnsucht zeigt uns auf, dass es etwas in unserer Vergangenheit gibt, was noch mciht abgeschlossen ist und uns tief in unserem Inneren immer noch belastet.

Und was genau können wir dagegen tun?

Auf diese Frage gibt es leider keine universale Antwort. Es ist immer ein individueller Fall, welcher offenen seelische Konflikt gelöst und befreit werden muss.

Aus diesem Grund habe ich im September des vergangen Jahres 2019 eine Ausbildung absolviert, um genau an diesen Problematiken mit Euch arbeiten zu können.

Ich versuche Euch auf diesem Blog Möglichkeiten der Selbsterkenntnis zu geben, sodass ihr Eure Themen selbst erkennen könnt. Und solltet ihr Unterstützung brauchen diese zu befreien, oder jemanden, mit dem ihr einfach unverbindlich über all diese Dinge, die Euch bewegen sprechen könnt, so bin ich jederzeit für Euch da. Schickt einfach eine Nachricht über das Kontaktformular hier auf der Homepage oder ruft an unter 06881962833.

Ich wünsche Euch für das Jahr 2020 alles erdenklich Gute dieser Welt. Passt alle gut auf Euch auf und lasst dieses Jahr zu einem ganz tollen für Euch werden!

Der Weg zum Ziel

Halte jemand bitte diesen Zug an, ich möchte aussteigen.

Und dann stehst Du zwischen 2 Haltestellen, mitten im Nirgendwo. Was zur Hölle kam mir da wieder in den Sinn? Ich stehe zwischen Weiter und Zurück und beides ist keine Option mehr für mich. Also wandele ich auf der Zwischengeraden. Mathematisch ist eine Gerade ja bekanntlich eine endlose Linie, ohne Anfang, ohne Ende. Und nun stehst Du auf diesem Punkt und wandelst vor Dich her ohne zu wissen wie es weiter geht.

Zurück ist keine Option, da waren wir schon und wir sind sehr froh, dass wir von da weg sind. Deshalb haben wir uns ja ursprünglich dazu entscheiden weiter zu gehen. Doch weiter ist gerade auch keine Option, denn die Richtung in die das geht, da wollen wir schonmal erst Recht nicht hin. Also wandeln wir auf dieser Geraden zwischen Zurück und Weiter ohne zu wissen wo wir denn jetzt eigentlich hin wollen.

Das Ziel zu ändern ist keine Option, wir wollen es ja schließlich erreichen. Doch dafür müssten wir ja weiter gehen. Und das ist wahrlich nun keine Option. Und zurück gehen wir ganz sicher nicht. Also wandeln wir weiter auf dieser Geraden zwischen Weiter und Zurück.

Irgendwie kommen wir gerade vom Weg ab, ohne dass wir überhaupt irgendwo hin gehen. Ist ja eigentlich ne nette Aussicht hier, das Wetter ist zwar nicht der Hammer, aber am Abgrund der Gesellschaft scheint eben selten die Sonne. Aber schauen wir uns doch mal um, in den Tiefen eines Abgrunds versteckt sich ja meistens ein unterirdischer Tunnel, der uns vielleicht doch noch zum Ziel bringt, ohne, dass wir weiter gehen müssen.

Bringt mir mal bitte jemand ein Kissen und ne Wolldecke? Ich mach’s mir mal zwischen den Stühlen bequem.

Die Leuten gucken alle so komisch, aber ich Regel die Dinge halt auf meine Art. Ich lasse mich nicht gern auf eine bestimmte Schiene drängen oder gar in irgendeine Schublade stecken. Mein Selbstwertgefühl ist zu groß, als dass man es in eine Schublade quetschen könnte.

Die einen reden auf mich ein, wir müssen doch weiter gehen. Die anderen meinen die Situation is so verfahren, dass wir das ganze besser abbrechen und zurück gehen. Gefällt mir halt beides nicht so sonderlich, also sitze ich nun hier zwischen den Stühlen und höre mir die ganzen Diskussionen um mich rum an. Is ja auch nur Gerede, und alleine durch Worte passiert selten etwas.

Plötzlich packt mich die Intuition und ich gehe zum Rand des Abgrunds. Ich stehe auf der Gerade zwischen Weiter und Zurück, nur ein paar Meter von der eigentlichen Strecke entfernt. Ich schaue mir mal diesen Abgrund an… Gott ich bin schon so einige Abgründe in diesem Leben hinunter gestürzt. Aber hab’s ja doch immer irgendwie wieder nach oben geschafft.

Und dann hält mich auf einmal nichts mehr. Ich schaue nocheinmal zurück, dahin wo ich mal war und was ich alles schon geschafft habe und hinter mir gelassen habe. Dann sehe ich noch ein letztes Mal nach Vorne, da wo ich dachte, wo mich mein Weg hinführt. Und mit Anlauf springe ich diesen Abgrund hinunter.

War doch gar nicht so schlimm. Und so übel ist es hier unten auch gar nicht. Und ich sehe einen breiten Weg vor mir, irgendwann wird er mich aus dem Abgrund auch wieder hinaus führen und zurück nach oben. Wo ich dann bin? Keine Ahnung, aber ich lasse mich mal überraschen. Mal sehen was es hier alles zu entdecken gibt. Meine Neugier auf das Neue ist geweckt. Und so gehe ich meinen Weg hier unten, mal sehen wo er mich hinführt. Und das Ziel? Irgendwann werde ich da schon ankommen. Und wer weiß, vielleicht führt mich der Weg des Abgrunds ja sogar über mein Ziel hinaus.

Und was sagt uns das ganze?

Es gibt immer drei Wege im Leben, Du kannst immer Zurück gehen, Du kannst jederzeit weiter gehen, und Du kannst jeder Zeit einen Abgrund runter fallen. Doch merke Dir eins, der Abgrund ist selten Dein Feind. Er ist eher der Weg der Überraschung. Du weißt nie, ob es besser oder schlechter wird. Aber auch im Abgrund gibt es Wege, und die führen meistens noch an ganz andere Orte als Du je Gedacht hättest.

Also bleibe entspannt, denn egal welchen Weg Du gehst, es ist immer der Richtige!

Si vis pacem, para bellum

Es gibt diese Momente im Leben an denen Du an einem Punkt stehst an dem Du aushalten musst. Oft sind wir mit unseren Leben dauernd beschäftigt, wenig Zeit bewusst sich auf die Dinge konzentrieren zu können, die passieren. Doch dennoch gibt es Ruhephasen. Nicht unbedingt ruhig, aber Phasen, in denen die nächsten Geschehnisse sich vorbereiten.

Phase der Inspiration

Im ersten Teil dieser Phase gilt es sich erst bewusst zu werden, was als nächstes überhaupt anstehen soll. Was haben wir im Leben erreicht? Was soll als nächstes passieren? Wo wollen wir hin gehen in unseren Situationen.

In dieser Phase kommuniziert unser Geist mit der Seele, was erreicht werden soll und in welchem Maße wir das leisten können.

Phase der Depression

In der Depression stellen wir fest, welche Teile unseres Lebens auszubauen sind. Und wir merken, dass etwas fehlt. Es ist die Art unseres Geistes zu zeigen, dass wir mit gewissen Teilen unseres Lebens unzufrieden sind und es Zeit wird, dass wir an diesen Teilen arbeiten sollen.

Die Depression mag einige schwerer treffen, andere leichter, manche nehmen sie gar nicht war. Doch in allen Fällen ist es die Phase in der uns bewusst wird (wenn auch teils nur unterbewusst), dass sich etwas verändern soll.

Der Wille zur Veränderung wird aktiviert.

Phase der Vorkehrung

In der Verbreitung auf die anstehenden Veränderungen und Weiter-Schritte unseres Lebens nehmen wir die Kraft in uns zusammen. In dieser Ruhephase geht es darum unser Leben zu genießen – so wie es jetzt ist. Wir sollen uns selbst auf die Schulter klopfen und sagen „Ich habe so viel durchgestanden, so viel erreicht, ich bin stolz auf mich!“.

Genieße alles in Deinem Leben was in diesem Status Quo da ist, denn bereits in dieser Phase bricht der Umbruch an. Erst unmerklich, bald spürbar. Wir verändern uns und sind bereit und gestärkt einen Schritt weiter zu gehen.

Phase des Einbruchs

Der Weg ist frei, wir sind bereit für die nächsten Lernprozesse unseres Lebens. Und plötzlich ändert sich unser Leben, wir ändern unser Leben, wir setzten die ersten Schritte auf dem neuen Weg an.

Dies ist in manchen Fällen damit verbunden, dass manche Dinge in unserem Leben plötzlich weg brechen, zusammen fallen, dass vorherige Bestandteile unseres Lebens eingerissen werden. Doch dies geschieht nur, damit Platz ist für all die tollen neuen Dinge, die uns nun bald erwarten.

Doch was steht nun hinter diesem ganzen „Ruheprozess“?

Es geht darum Inne zu halten, zurück zu blicken und dann gestärkt von unseren vorherigen Meilensteinen nach den Blick wieder nach vorne zu richten.

Was kommt mag ungewiss sein, doch wir wissen wir sind bereit. Es wird immer neue Kämpfe im Leben geben, doch in diesen Ruhephasen soll uns bewusst werden, warum wir kämpfen.

Denn wir wollen mehr und mehr uns selbst entfalten und uns unser Leben und alles darum weiter zu gestalten. Wir kämpfen immer für uns.

Die Ruhephase ist der Zwischengang von Alt und Neu. Der Türrahmen der Pforte in einen neuen Abschnitt der Entwicklung unseres Selbst. Und in diesen Phasen machen wir uns bereit für alles was auf uns zu kommen mag.

Wer Frieden will, bereitet Krieg vor.

Liebe

Viele bezeichnen Liebe als das stärkste aller Gefühle. Die Emotion, die uns den Verstand verlieren lässt, uns die Kontrolle nimmt, uns verletzt und uns stärkt. Doch was ist überhaupt wirklich „Liebe“?

Liebe ist nur dann wirklich Liebe wenn sie bedingungslos ist.

Einen Menschen zu Lieben heißt ihn zu lieben, egal ob wir mit ihm zusammen sind oder nicht. Und egal was dieser Mensch tut, selbst wenn er einen Fehler nach dem anderen macht; bedingungslos heißt egal welche Umstände herrschen, egal in welcher Beziehung wir zu diesem Menschen stehen, egal was dieser Mensch tut und/oder nicht tut. Liebe ist es erst, wenn alles andere keine Rolle mehr spielt – die absolute Bedingungslosigkeit.

Liebe geht immer von Dir selbst aus.

Wenn Du jemanden wirklich liebst heißt das, dass Du ihn respektierst, als quasi ein Teil Deiner Selbst im Außen. Ein Teil Deiner Selbst, der gar kein Teil von Dir ist. Und das geht nur, wenn Du Dich selbst auch liebst. Denn nur in der Liebe zu Dir selbst kannst Du im Außen mit Liebe reagieren. Denn wenn Du Dich selbst nicht liebst, aber den anderen als Teil von Dir selbst im Außen liebst, dann heißt das ja im Umkehrschluss, dass Du Dich eben doch liebst.

Liebe hat nicht unbedingt etwas mit einer romantischen Beziehung zu tun.

Liebe ist nicht gleich Attraktivitätsanziehung. Wir können jemanden lieben ohne ihn attraktiv zu finden; und wir können jemanden attraktiv finden ohne ihn zu lieben. Und wenn Du jemanden Attraktiv findest und Gefühle für diesen Menschen hegst, unterscheide immer Liebe und Verliebtheit.

Verliebtheit und Liebe sind nicht im geringsten das Gleiche.

Verliebtheit ist lediglich eine emotionale Anziehung zu einem anderen Menschen, doch sie ist nicht bedingungslos. Denn in der Verliebtheit begehren wir ja einen anderen Menschen, während Liebe nur bedingungslos ist. Denn erst wenn wir diese Emotionalität zu einem anderen Menschen haben, ohne dass wir das Bedürfnis haben bei ihm sein zu müssen, erst dann ist es Liebe.

Wir umgeben uns zwar gerne mit Menschen, die wir lieben, doch wir sind nicht darauf angewiesen. Und diese Erkenntnis ist die wichtigste Lektion der Liebe. Und das Chaos der Welt ist, dass viele zu schnell etwas als Liebe sehen, was faktisch gar keine ist.

Drum liebe ohne Gegenleistung, Liebe Dich selbst und Liebe andere für Dich selbst.

Gegen jede Vernunft

Oft versuchen wir im Leben immer einen Plan zu haben, wie wir leben wollen, handeln gut bedacht, entscheiden mit wem wir uns umgeben. Immer abgesichert, ja, der Menschliche Schutzinstinkt ist seit Jahrhunderten einer unserer essentiellsten Mechanismen.

Doch es kommen Situationen im Leben, blenden wir das alles mit einem Mal aus. Der Kopf stellt sich stumm. Sonst machst Du Dir immer über alles Gedanken, bist aufmerksam, gut überlegt, und dann plötzlich alles nicht mehr.

Plötzlich bist Du nur noch Du.

Deine Ängste existieren nicht mehr, Deine Schutzmauern fallen mit einem Schlag nieder. Und gegen jede logische Erklärung gibt es nur noch eines was Du tust: Du handelst.

Manche Momente im Leben kann man eben nicht erklären. Jeder würde wohl sagen Du hättest den Verstand verloren, andere würden sagen Du tust endlich das richtige, wieder andere verstehen gar nicht erst was da gerade mit Dir los ist.

Doch Du weißt es.

Es fühlt sich fast schon an wie auf Drogen, Du weißt was Du tust, kannst Dir doch selbst nicht erklären warum. Du verstehst kaum was Dich aus dem Nichts dazu bewegt gegen all Deine üblichen Muster zu handeln, ohne Nachdenken, ohne Sicherheitstürchen im Hintergrund.

Du bist offen.

Du weißt, jetzt kannst Du verletzt werden. Doch davor hast Du keine Angst, denn Du fühlst Dich trotz all dieser Unsicherheit irgendwie sicher. Du riskierst etwas, von dem Du wohl selbst noch nicht ganz überzeugt bist. Doch Du vertraust darauf. Es ist als wärst Du ferngesteuert. Es sind Deine Entscheidungen, Deine Taten, Deine Handlungen, dennoch fühlt es sich an als würde jemand anderes diese Entschlüsse für Dich treffen. Du weißt nicht warum Du plötzlich tust was Du tust, und egal wie viel Zeit Du Dir gibst um es selbst zu realisieren, Du verstehst es nicht.

Denn das ist Schicksal!

Wir sind bestimmt in bestimmten Momenten, bestimmte Handlungen zu tätigen, mit bestimmten Personen, an bestimmten Orten, ganz bestimmte konkrete Dinge.

Und egal wie Du Dein Leben planst, egal wie sehr Du versuchst es zu verstehen, oder gar zu vermeiden, Du hast keine Chance!

Wir sind unserem Schicksal ausgeliefert, wir sind dazu bestimmt.

Und wenn Du Dich immer noch fragst, warum Du keine Angst hast… Dann liegt es daran, dass Dein Unterbewusstsein längst weiß, was Du noch nicht verstehst:

Du tust endlich wozu Du bestimmt bist. Und auch wenn es sich unsicher anfühlt; das ist einer der Momente auf die Du schon so lange gewartet hast.

Denn heute erfüllst Du einen Teil Deiner Bestimmung.

Vertrauen

Vertrauen war noch nie meine Stärke, mich auf andere verlassen, Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, Geduldig zu sitzen und warte und alles geschehen lassen wie es kommen soll. Oder Menschen einfach walten und handeln zu lassen, ohne es kontrollieren zu können.

Ich habe mich selbst immer als Mensch gesehen, der immer versucht hat die Kontrolle zu behalten. Und in diesem verzweifelten Kampf die Kontrolle zu behalten habe ich vergessen wie es ist sich einfach fallen zu lassen, durch zu atmen, einfach genau jetzt in genau diesem Moment zu sein, egal was war, egal was kommt. Ich dachte meine Kontrolle gibt mir Sicherheit, macht mich Stark.

Ja, ich glaube meine Kontrolle war meine Stärke, ich habe mich durch sie beschützt gefühlt. Und gleichzeitig war meine größte Schwäche die Angst davor Schwach zu sein.

Doch ist Vertrauen wirklich Schwäche?

Mir ist es immer schwer gefallen zu vertrauen, schließlich hat mich diese Welt immer schon gelehrt, dass ich mich nur auf mich selbst verlassen kann.

Ich konnte nie unbefangen mich auf Dinge einlassen, alles einfach geschehen lassen. Und wenn ich es tat, dann sah ich es als meine Schwäche an. Denn ich machte mich dadurch verletzlich. Und verletzlich war ich schon oft, und nicht immer ist es gut geendet.

Doch was wenn das Problem nicht ist, dass ich vertraue, sondern, dass ich NICHT vertraue?

Man spricht ja immer von solchen Selbsterfüllenden Prophezeiungen, Worst-case-Scenarios, die dann wirklich eintreten, weil unser Unterbewusstsein sie in die Realität projiziert. Und womöglich war der Grund, warum ich immer enttäuscht wurde einfach, dass ich nie daran geglaubt hatte, dass es gut ist zu vertrauen.

Doch ich glaube, ich glaube ganz fest, dass man vertrauen kann oder betrogen und verletzt, verraten und hintergangen zu werden. Das Problem ist nur, dass ich wohl auch selbst nicht oft diese Erfahrung gemacht habe. Doch das habe ich auch bereits. Es kommt immer darauf an, worauf man vertraut.

Vertrauen ist die Gelassenheit allem seinen Lauf zu lassen.

Vielleicht sollten wir einfach mal die Dinge geschehen lassen, abwarten, entspannt belieben, durchatmen und sehen was das Leben uns in die Karten spielt.

Es geht vielleicht weniger darum anderen Menschen zu vertrauen, es geht darum sich selbst zu vertrauen. Zu vertrauen, dass wir unseren Weg gehen ohne uns davon abbringen zu lassen. Darauf zu vertrauen, dass alles so kommt wie es soll.

Ich sage ja immer es gibt kein Richtig und Falsch… Also wie kann es dann Falsch sein zu vertrauen? Klar, das Risiko verletzt zu werden besteht immer. Doch ist es das nicht wert einzugehen? Das einzige sichere Leben findet man doch eh nur im Tod. Da kann einem nichts mehr passieren.

Doch wollen tut das ja nun wirklich keiner.

Und glaubt mir, ich bin der letzte, dem es Leicht fällt die Füße still zu halten und abzuwarten, anderen die Kontrolle zu überlassen, anderen Menschen oder gar solchen Instanzen wie dem Schicksal oder dem Leben selbst.

Aber ich glaube am Ende ist alles für etwas bestimmt und alles fügt sich wie es sich finden soll.

Man muss nur den Mut haben darauf zu vertrauen.

Indolenz

Schmerz verändert Menschen, aus manchen macht er gewissermaßen Monster, skrupellos, gefühlslos, taub. Bösartige Wesen, die teilweise sinnlos andere verletzen, nur um diesen Schmerz zu verbreiten, wie eine Epidemie.

Andere stärkt er, er lässt sie stärker an das Gute glauben, er lässt sie offener Leben, gibt ihnen Kraft weiter zu machen. Ja, es gibt diese Menschen, die nach jedem Rückschlag stärker und besser werden.

Doch was wird aus den Menschen, die sich in dieser Zwischenzone befinden?

Es gibt nicht immer diese beiden Extreme, es gibt diese eine gewisse Grauzone, Menschen, die durch Schmerz sowohl besser, als auch dunkler werden. Ihr Licht scheint heller als vorher, doch genauso größer werden auch die Schatten, die sie werfen.

Man sucht einen Ausweg, etwas, in dem man diesen Schmerz verarbeiten kann und gleichzeitig als besserer Mensch aus diesem eigenen Untergang wie ein Phönix aus der Asche wieder aufzusteigen.

Der Schmerz klingt tatsächlich mit der Zeit ab, er lässt nach. Er geht weg. Und er kommt nicht wieder. Er ist wie komplett ausgelöscht.

Niemand wird mich je wieder verletzten.

Dieser Satz tritt immer wieder auf, man verbannt diese Art von Schmerz. Er ist nicht mehr existent. Gewissermaßen stirbt ein bestimmter Teil der eigenen Emotionalität ab.

Natürlich geht man leichter durch das Leben, man ist schmerzlos. Man ist offen und lebt viel intensiver und glücklicher. Man ist im großen und ganzen glücklicher.

Doch es gibt die Schattenseite dieser Methode.

Irgendwo stirbt ein Teil der eigenen Emotionalität ab, zumindest temporär. Ich glaube, dass mit der Zeit dieser Teil wieder zum Leben erwachen kann. Doch es braucht Zeit. Und in dieser Zwischenzeit füllt man diesen Teil mit etwas, das dem Schmerz gleich wird.

Es tut einem nicht weh, aber es ist diese dunkle Seite des eigenen selbst. Man hält es aufrecht, ohne zu wissen warum überhaupt. Man fängt an Dinge zu tun, von denen man früher schockiert oder selbst abgeschreckt wäre. Vielleicht genau die Dinge die einen verletzt haben. Denn man braucht das. Das Szenario umgedreht, um zu verstehen, warum man selbst davon verletzt worden ist. Vielleicht auch um einen Ausgleich im eigenen System zu schaffen. Zu wissen, wie es sich anfühlt. Zu wissen, warum man all dies tut.

Ich glaube man findet auf diese Weise einen Teil vom eigenen Selbst. Doch hier droht man sich selbst zu verlieren, denn diese Sucht frisst einen auf. Sie wird ein Teil von Dir.

Man muss wissen, wann es gilt aufzuhören.

Doch wann ist dieser Punkt? An dem Punkt, an dem man ohne diesen Ausgleich nicht mehr leben kann ist es zu spät. Man zerstört sich gewissermaßen Selbst. Man gibt sich selbst diesen alternativen Schmerz, der nicht weh tut. Und doch verletzt er einen.

Denn es ist nicht was wir sind.

Das richtige Falsch

Oft genug im Leben haben wir schon Situationen erlebt, in denen wir uns dachten: „Ist es überhaupt richtig, was ich hier tue?“ Leider gibt uns selten jemand eine Richtung, dass wir wissen, wo unser Weg uns hinführen soll. Doch denken wir mal genau über diesen Satz nach…

Warum sollten wir jemanden haben wollen, der uns eine Richtung vorgibt?

Es ist unser Leben, es sind unsere Entscheidungen. Letztlich zählt doch nur, was sich für uns gut oder schlecht anfühlt. Und vieles was sich am Anfang mit Unbehagen zeigt ist oft nur die Angst, der Respekt, vor dem was da auf uns zu kommt.

Wähle nie den leichten Weg.

Nichts auf der Welt das sich zu haben lohnt, fällt einem einfach so in den Schoß.

Wenn Du etwas wirklich willst, dann willst Du es auch wenn es nicht einfach ist. Du bist bereit Kämpfe zu fechten, Unterstützung zu geben, Opfer zu bringen, Kompromisse schließen, anderen nicht die Macht zu geben darüber was Deine Form von Richtig ist.

Die Realität der Anderen muss nicht Deine sein.

Und auch wenn Du das ein oder andere bereust, dann zeigt es Dir nur, dass es für Dich nicht Richtig war.

Am Ende, bereue nichts, denn auch Fehler gehören zum Leben dazu. Und wir alle lernen.

Es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Richtig und Falsch sind nur Zweckworte, die von der Gesellschaft geschaffen wurden, um Dich in Deiner Individualität einzuschränken und Dir ein gesellschaftliches Idealdenken aufzuzwingen.

Letztendlich wird alles so kommen wie es kommen soll und wir alle werden unseren Weg gehen. Und es zählt nur, was für Dich richtig ist. Der Rest ist nicht Dein Problem, denn Du hast die Macht in Deinem Leben und Du schuldet niemandem Rechenschaft über das was Du tust, denn Du tust es für Dich.

Stehe für Dich selbst ein und vertraue darauf, dass Du Recht hast. Denn es gilt nicht, was andere denken was Falsch und Richtig ist.

Es zählt was Du willst!

Akzeptanz

In der Psychologie ist Akzeptanz der höchste Therapieerfolg; die Dinge so hinzunehmen wie sie sind ohne dabei aus dem Gleichgewicht zu kommen. Wir alle denken nur darüber nach, was wir tun können. Hadern mit uns den Mut zu finden diese Dinge zu tun… Aber was wenn wir einmal nichts tun sollten ?
In bestimmten Situationen (vorallem die Handlungen der Menschen in unserem Umfeld betreffend) müssen wir einfach lernen die Gelassenheit und Weisheit in uns zu finden zu akzeptieren, dass wir letztendlich nur ändern können, was wir selbst denken oder tun. Aber nie das was andere denken, fühlen und tun.
Wir wünschen uns zu oft, dass unser Umfeld anderst handelt, aber stellen wir uns doch mal die Frage warum wir wollen, dass sich die anderen ändern ?
Wenn wir erstmal wissen was uns stört, dann können wir unsere Sichtweise ändern. Und wenn das nicht möglich ist, dann sollten wir einfach wohl besser unseren Abstand zu alldem nehmen.
Und wenn wir das erst einmal tun, dann merken wir doch erst wie ruhig und stressfrei, frei von all der Negativität unser Leben wird.

Ja, ich glaube Akzeptanz ist der Grundbaustein zum inneren Seelenfrieden. Der Beginn um in den inneren Frieden mit Dir selbst zu kommen. Wer die Gabe der Akzeptanz hat, den kann fast nichts mehr aus der Bahn werfen…