Loyalität

Zusammenhalt ist eine Starke Kraft, wie eine Festung die nichts erschüttern kann. Doch ein kleiner Riss kann alle Mauern zusammenbrechen lassen. Sich auf einen Zusammenhalt zu verlassen ist gefährlich, es kann nach hinten los gehen. Denn wenn ein Angriff droht und die Festung nicht steht, dann geht jeder in Deckung und der, der am wenigstens darauf vorbereitet ist, den trifft der Schlag.

Zusammenhalt basiert auf Verständnis, zu wissen, wo wessen Schwächen liegen und genau diese Punkte gegenseitig zu beschützen. Wo der eine schwach ist, dort muss der andere Stark sein. Das macht diese Festung undurchdringbar. Es erfordert viel Aufmerksamkeit dies zu erkennen, viel Vertrauen dem anderen entgegen, dass man sich darauf verlässt, dass man nicht im Stich gelassen wird.

Jeder steht immer für sich selbst, selbst in einem Zusammenschluss sollte man sich selbst schützen können. Doch leider verlässt man sich zu oft darauf, dass die Loyalität einander gegenüber intakt ist.

Doch andere Menschen haben eine andere Realität.

Was für die anderen „normal“ sein mag, könnte für Dich der Schlag ins Gesicht sein. Doch im Vertrauen einander gegenüber lässt man sich zu gern dazu verleiten, dass die anderen sehen wo die Schwäche des anderen liegt und die Balance finden, diese Schwäche zu schützen. Doch in unterschiedlichen Realitäten geht es um keinen Vorwurf. Beim scheitern in der Verlässlichkeit liegt der Vorwurf allein bei Dir selbst. Denn Du hast Dich selbst im Stich gelassen.

Jeder braucht jemandem, bei dem man Schwäche zeigen kann.

Doch diese Menschen sollten weise gewählt sein. Denn in dieser unmessbaren Vertrauensbasis gilt der Verlass auf den anderen. Nicht jeder ist fähig Deine Realität zu verstehen, nicht jeder besitzt die Gabe hinter die Fassade zu schauen, Worte zu verstehen, die Du niemals sagen wirst.

Es gibt diese Menschen, ein Blick und sie wissen was los ist, eine bestimmte Handlung und sie verstehen Deine Situation. Und sie wissen genau, wie sie Dich wieder stärken können, welcher Knopf gedrückt werden muss, damit Du Deine eigene Innere Stärke wieder findest.

Denn wörtlich Loyal können wir uns nur selbst gegenüber sein.

Wo Vertrauen liegt, liegt die Gefahr enttäuscht zu werden.

Deshalb bilde Dir Deine Festung selbst, sichere Dich selbst, Verbündete braucht jeder, man kann nicht immer alleine kämpfen. Aber Du kannst nur Deine eigene Handlung beeinflussen, nicht die der anderen.

Und wenn Du merkst die Festung beginnt zu stürzen, flüchte in Deinen Bunker. Bilde Dir Dein Depot um ein Reservat an Kraft jederzeit zur Verfügung zu haben wann immer Du es brauchst.

Du bist stärker als jeder Schlag da draußen.

Denn nieder geschlagen werden wir alle einmal. Doch verloren hat nur der, der liegen bleibt.

Emotion

Emotion ist die Quelle unserer Gefühle, unsere tiefste Menschlichkeit liegt darin Gefühle zu verspüren. An sich sind Gefühle nicht real, sie sind Einbildung, das was uns menschlich macht. Sie können das gute positive mit Glücksgefühlen ausdrücken, schlechtes durch Schmerz und negatives mit Unbehagen.

Glücksgefühle werden durch Hormone freigesetzt, Hormone wiederum sind Körperliche Stoffe, die im Spirit nicht vorhanden sind. Natürlich nimmt unser Geist ebenfalls Positivität wahr, allerdings emotionslos. Er nimmt es zur Kenntnis, doch der Körper verarbeitet dies.

Schmerz ist eine Inkarnation des Widerwillens, die Verweigerung bestimmte Dinge hin zu nehmen, zu hoffen und beten es wäre alles anders, zu glauben, dass es anders sein soll. Wir wehren uns quasi gegen das Leben. Unser Geist ist diese Höhere Form unserer Selbstarten. Daher nimmt unser Spirit die Dinge hin wie sie geschehen, wahrscheinlich will dieser Spirit dies auch genauso. Jedoch kann unser menschliches Sein das oft nicht hinnehmen. Dadurch geraten wir in Zwiespalt mit unserem Selbst und daraufhin sendet der Körper Schmerzsignale.

Unbehagen, Unwohlsein, dies sind Vorahnungen des Spirits, der weiß, dass uns etwas erwartet was zu einer Herausforderung werden wird. Allerdings kann unser menschliches Sein dies nicht deuten, da wir immer noch in der menschlichen Inkarnation sind und nicht im reinen Spirit. Daher zeigt unser Körper uns diese Signale als Emotionen, ein unangenehmes Gefühl, Scheu, Schock, Zurückschreckung, Abstoßung, unser „siebter Sinn“.

Doch da Emotionen ja nicht real existent sind, warum lassen wir uns so oft von ihnen verleiten und verführen?

Weil wir Menschen sind.

Wir sind unfähig die Dinge pso wahrzunehmen und einordnen zu können. Daher haben wir diese Gefühle, die uns leiten sollen auf unserem Weg, uns helfen sollen die Welt, die anderen Existenzen, die Gesamtheit an irrealem und faktrealem Dasein zu sehen und wahrzunehmen.

Liebe

Liebe drück die Verbindung zwischen 2 Seelen aus, die sich hier finden, kennen, verbunden sind, vielleicht für einander bestimmt sind. Sich ergänzen, sich bestärken und gemeinsam eine Erreichung erstreben. Doch wenn ein Mensch vor uns steht, wie erkennen wir diese tiefere Verbindung? Indem unser Körper uns die Signale dazu sendet, uns diese Liebe spüren lässt.

Trauer

Wenn etwas sich loslöst, einen anderen Weg geht, wir also etwas „verlieren“, weil es nicht mehr auf dieselbe Art erreichbar ist wie zuvor, dann erkennt unser Geist, dass es gegangen ist, das es auf eine andere Ebene oder einen anderen Ort gewechselt ist. Natürlich zeigt uns unser Körper dies durch Traurigkeit, denn es ist ja faktisch weg. Allerdings ist es ja noch irgendwo in irgendeiner Form vorhanden, nur nicht mehr wie wir es kenne. Daher zeigt unser Körper durch Trauer und, dass wir etwas nun temporär verloren haben in der alten Form in der wir es kannten.

Hass

Der Gegenpol zur Liebe, er zeigt uns also das obige Gegenteil. Er drückt die Abstoßung zwischen zwei Spirits aus, dass keine Verbindung besteht, keine Kombination da ist. Das Ziel des Hasses ist es allerdings nicht, das andere Abzustoßen, es auszusperren oder sich selbst diesem zu verschließen. Es geht darum eine Verbindung herzustellen, vom Hass in die Liebe zu gehen. Denn wir alle haben trotz all unserer Emotionen etwas gemeinsam:

Jeder von uns braucht den anderen, denn wir sind selbst nur die Inkarnation unserer Seelen. Doch alle zusammen sind wir die Inpersonifikation des höchsten universellen und spirituellen Schöpfers.

Das heißt anschließend, dass unsere Gefühle und Emotionen nur Teil unseres Lernprozesses sind. Sie sind Hilfsmittel, die uns helfen Dinge und Geschehnisse besser zu erkennen. Und wir sollen daraus lernen all diese Dinge auch ohne emotionale Bindung zu erkennen. Das ist der höchstmenschliche Lernprozess des Spirits.

Risiko

Kennst Du das Gefühl stehen zu bleiben, wie vor einem Abgrund, man blickt zurück, was führt Dich hierher? Es ist ja im realen Leben auch so, dass Du einen gewissen Horizontblick hast, auf bedingte Entfernung siehst wo der Weg Dich hinführt. Also hättest Du ja eigentlich schon länger sehen können, dass Du nun hier ankommst. Warum bist Du nicht zurück gegangen? Ist es nur die Neugier oder ist da noch mehr?

Man blickt vor, die Aussicht ist wohl beeindruckend, die Frage ist da, was erwartet mich auf der anderen Seite des Abgrunds? Wird es besser, wird es schlechter, ist dort Wüste oder Blumenwiese, Stadt oder Land, Blütenpracht oder nur verbrannte Erde?

Neugierde ist eine gute und gesunde Eigenschaft.

Wir Menschen hinterfragen zu selten. Wir interessieren uns nur für das was da ist, nicht für das was kommen könnte. Wir leben in einer einspurigen Straße, ignorieren die Kreuzungen, orientieren uns an Mitreisenden, deren Ahnung wohl auch nur limitiert ist wenn nicht sogar bedeutungslos, oder auch nur durch Dritte geschaffen.

Wir sollten mehr aus uns raus gehen.

Menschen sind zwar auch gewissermaßen Tiere, allerdings bestimmt keine Nutztiere. Dennoch lassen wir uns oft von anderen leiten und führen, vergessen, dass wir selbst die Entscheidung über uns treffen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir tun, wann wir funktionieren und wann wir einfach nur existent sind und wann wir wirklich leben.

Der Mensch der am meisten Deine eigene Macht unterschätz bist viel zu oft Du selbst.

Also steh nicht zu lange am Abgrund, denn solange Du stehst, bleibst Du stehen. Geh ruhig mal über diese wacklige Hängebrücke auf die andere Seite, schau was Dich dort erwartet. Wenn es Dir nicht gefällt, dann geh woanders hin.

Außerdem niemand sagt, dass wir immer auf der durch andere geteerten Straße gehen müssen. Es ist ok auch mal querfeldein zu gehen, die Gegend erkunden, eigene Wege bauen.

Entdecke Deine Welt, entdecke die Welt um Dich herum, Dein Leben ist faktisch zu kurz um alles zu sehen. Also nimm so viel wie nur möglich mit. Lebe, entdecke neue Orte, neue Wege, wage es, lass Dich nicht beeinflussen, lass Dich nicht aufhalten, lass Dich nicht stoppen. Riskiere es auf Dich selbst zu vertrauen, Weisheit ist keine Gabe, es ist etwas, was Du in Dir selbst entdecken musst. Es gibt so viel was Du tun kannst, tue es. Und bei allem was Du tust, es gibt nur eins, was Du auf keinen Fall tun solltest:

Bleib nicht Stehen!

Inpersonifikation / Inkarnation

Es gibt wahrscheinlich einige Menschen die jetzt anfangen zu sagen „Ist das nicht beides das Gleiche?“ – Nein, ist es nicht. Auch wenn beide miteinander so einiges gemeinsam haben.

Inkarnation

Ich denke wir alle haben schon davon gehört und wissen etwas damit anzufangen. Die Inkarnation ist vereinfacht gesagt die Verbindung zwischen Seele und Körper; eher viel mehr der Fakt, dass eine Seele in einem Körper steckt. Es gibt da noch ein paar Unterteilungen in der Art der Inkarnation, aber darum geht es mir an der Stelle nicht. Vielleicht folgt hierzu ja irgendwann mal ein vertiefter Beitrag…

Inpersonifikation

Wenn man das Wort mal so auseinander nimmt könnte man tatsächlich davon ausgehen, dass es sich um das selbe wie bei einer Inkarnation handelt. Doch wie bereits gesagt ist dem nicht so.

Inpersonifikation hat nichts mit einer Seele zu tun, es geht eher um den Ausdruck eines Gefühls, einer Zielstrebigkeit. Ein vertiefter Sinn eines größeren Geschehens.

Der Grundlegende Unterschied liegt in der Anzahl, eine Person kann die Inkarnation eines bestimmten Spririts sein, mehrere Personen können hingegen keine Inkarnation von etwas sein, das dies folgernd bedeuten würde, dass der Spirit geteilt wäre, was nach der universellen Ordnung nicht vorgesehen ist. Allerdings können mehrere Personen eine Represenz personifizieren, da sie zusammen diese Presenz in humanisierter Form ausdrücken.

Politisch gesehen sind Inpersonifikationen immer „Gruppierungen“ eines bestimmten Hintergrunds. Und meist wird dieser eher als potenzielle Bedrohung oder als nichtschädliche Neutralität ausgelegt. Dies ist einfach der menschliche Weg Dinge zu beschreiben oder einzuordnen von denen sie keine Ahnung haben.

Gerade in Zeiten wie diesen fällt mir das verstärkt auf, dass es immer häufiger passiert. Es ist als würden die Menschen immer mehr dieses Bewusstsein abblocken aus Angst vor der Ungewissheit. Und es liegt leider in der menschlichen Natur Dinge, die unbekannt sind, nur in 2 Kategorien zu unterteilen: potenzielle Bedrohung oder nichtschädliche Neutralität.

Dieses Schubladen Denken muss aufhören, sonst renne wir irgendwann gegen eine Wand, die Stärker sein wird als unsere selbsthochgestuften Wissenheiten. Denn wie ich immer bevorzuge zu sagen:

Eine eingefahrenen Straße ist auch nur eine endlose Sackgasse.

Deshalb zum Sinn dieses Posts; beschäftigt Euch mehr mit den Geschehnissen um Euch herum, fangt an die Dinge zu hinterfragen, zu verstehen. Lasst Euch nicht immer wieder täuschen von menschlichen Scheinheiten.

Denn wir mögen zwar Menschen sein, aber das bedeutet nicht, dass wir alle diese menschliche Dummheit leben müssen.

Denn Pinguine mögen zwar Vögel sein, die nicht fliegen konnen; doch zeige mir einen Raben der tauchen kann.

Lebenssinn

Ich denke wir alle haben von Zeit zu Zeit diesen Gedanken, diese Frage, diesen Zweifel eigentlich. Jeder lebt seinen Alltag, jeder wird irgendwo gebraucht; Job, Familie, Freundschaften, Liebschaften… Wir alle haben wohl etwas wo wir sagen „Ja, dafür lebe ich.“. Ich meine, wenn wir keinen Grund hätten zu leben, dann würden wir uns wohl alle relativ schnell einer nach dem anderen von dieser Welt verabschieden. Und doch bin ich sicher, dass ihr alle es Euch auch schonmal gefragt habt

„Wofür lebe ich überhaupt?“

Die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Und klar, wir haben Träume, vielleicht leben wir dafür, um uns diese Träume zu erfüllen. Doch was dann? Nehmen wir mal an diese Träume würden in Erfüllung gehen, was wäre dann der Sinn unseres Lebens?

Klar, wir werden gebraucht, es gibt immer jemanden der uns braucht. Unsere Familie, der Chef bei der Arbeit, unsere Freunde… Doch auch die gehen irgendwann. Und wenn wir unseren Job verlieren, Freunde uns verlassen, unsere Familie auseinander bricht, gibt es dann keinen Sinn mehr für uns zu leben?

Die Welt ist wahrlich kein schöner Ort. Krieg, Leid, Streit, Drama… Wir Menschen sind echt keine schöne Gesellschaft manchmal. Also was hält uns hier? Warum sind wir hier?

Du fragst Dich sicher auch manchmal, was mache ich eigentlich hier? Und bestimmt warst Du auch mal an einem Punkt im Leben an dem Du Dich gefragt hast: „War das alles? Endet mein Leben jetzt hier, habe ich den Status Quo erreicht und es bleibt bis zum Ende jetzt so?“

Die Antwort mag zwar ganz simpel sein (nämlich „Nein“), aber dennoch bleibt die Frage nach dem Sinn des Lebens.

„Warum bin ich hier?“

Ja, warum nur? Weil Du lernen sollst! Diese Welt ist wie eine riesige Akademie, an der wir alle etwas lernen sollen. Und klar, jeder belegt einen anderen Studiengang hier. Denn stellt Euch mal vor wir wären alle an einem anderen Ort, wo alles besser ist, wo wir wie in dieser göttlichen Ebene leben würden. Stellt Euch mal vor wir würden den selben scheiß, den wir hier fabrizieren dort austragen… Das kann kein höherer Wille sein.

Und ja, wir leben mehrmals. Jeder von uns war schon hier, jeder von uns kommt irgendwann wieder hier her. Denn jedes Leben hier ist wie ein Semester. Und klar, man kann auch durchfallen und sitzen bleiben. Dann wiederholst Du halt das Semester wieder. Und in einem nächsten Leben wirst Du mit der selben Problematik konfrontiert, solange bis Du die Lektion halt gelernt hast.

Und schließt Du den einen Lernprozess ab, kommt der nächste. Deshalb nimm all die Erfahrungen mit, erkenne Deine eigenen Mission, lebe Dich selbst aus. Genieße die Gabe Lernen zu dürfen und bleib nie stehen. Lass immer neue Erlebnisse, neue Erkenntnisse auf Dich einwirken. Nur so hat es auch einen Wert hier zu sein.

Und wenn Du Dich immer noch fragst, warum Du hier bist… Die Antwort bist

Du.

Hingabe

Tag für Tag, Dauerzustand des Geistes, wir denken über so viele Dinge nach. Immer kontrolliert, immer auf der Lauer, immer Opfer unseres eigenen Systems.

Doch dann kommt der Moment an dem Du los lässt, an dem Du alles vergisst, für einen Moment vergisst Du sogar wer Du bist.

Du lässt Dich einfach fallen.

Es gibt immer einen Auslöser, einen Verursacher, egal ob extern oder intern. Doch für diesen Moment lässt Du das Mensch sein los, Du bist rein in Deiner Essenz, Herr Deines Geistes, obwohl Du die Kontrolle los lässt.

Du bewegst Dich auf einem schmalen Grad zwischen Mensch sein und Höherexistenz. Du bist nicht mehr Mensch und doch mehr Mensch als je zuvor.

In dem Moment in dem wir das Menschsein los lassen laufen alle unsere Sinne auf Hochtour. Sie zeigen uns was Menschsein ist.

Denn der Moment der Hingabe ist die Gabe in unseren Ruf zurück zu kehren. Alles davor ist fort, es ist wie ein Reset, den selben Moment des Lebens fortsetzen mit ganz neuem Input.

Durch die Hingabe kommen wir in unsere Bahn zurück, erinnern uns unterbewusst an unsere Mission hier und führen danach das Leben hier weiter.

Zielstrebiger, Bewusster, Gefestigter.

Das Gefährliche an der Hingabe ist jedoch… Es kann zur Sucht werden, der Rausch der Gefühle, die Emotionen die in unsere Seele durchdringen.

Also mache Dir jedesmal bewusst, dass dieser Moment nur ein temporärer Zustand ist, der Dich zu DIR bringt und nicht zu jemand anderem.

Erinnerst Du Dich…?

Erinnerst Du Dich an den Moment, an dem Du das letzte Mal so ganz bewusst zurück geblickt hast? Alles erneut durchlebt hast, alles auf Dich wirken gelassen hast. Die Fragen, die Du beantwortet bekamst, die Schmerzen, die Du durchlitten hast, die Freuden, die Du erfahren hast, das Glück, dass Du mit der Welt geteilt hast, die Verzweiflung, die Du überwunden hast, die Momente, die Du erlebt hast?

Schau zurück, viele von uns tun dies erst viel zu spät. Kurz vorm Tod durchlebt Jeder Mensch erneut sein ganzes Leben und erst in diesen Momenten werden einige Lektionen erst klar. Deshalb lasst uns alle heute schon zurück sehen, auf das was war. Genießen wir den Weg, der uns zu dem machte, die wir heute sind.

Ein Pfad der Erinnerung…

Erinnerst Du Dich an den Abend, als Du Deine Vergangenheit los gelassen hast?

Erinnerst Du Dich an die Zeit Deines Tiefs, das Du überwunden hast? Erinnerst Du Dich noch, wie sehr Du plötzlich fur ein Leben gekämpft hast, das Du eigentlich nicht mehr wolltest, aber erkannt hast, wie es werden könnte?

Erinnerst Du Dich an die Streitereien, der vergebliche gegenseitige Vorwurf in der Hoffnung den anderen ändern zu können, bis Du plötzlich begriffen hast, dass Du nur Dich selbst verändern kannst? Und Du hast Dich verändert.

Erinnerst Du Dich noch an die vielzähligen Liebhaber, von denen wir uns so viel erhofft haben, nur um zu spüren, dass wir damit letztlich nur etwas zu verdrängen versuchen?

Erinnerst Du Dich an den Sommer am Strand, als das Leben unbeschwert erschien?

Erinnerst Du Dich an die Nacht, als Du den emotionalen Zusammenbruch hattest und alles was blieb war nur Scherben an denen Du Dich nur immer aufs neue geschnitten hast?

Erinnerst Du Dich an den Kampf um Dein Glück, den Du verloren hast, weil Du zu viel Erwartung und Hoffnung in vergänglich Dinge gesteckt hast?

Erinnerst Du Dich an den Abend an dem der Alkohol Dein letzter Trost war und Du die Welt vergessen hast?

Und erinnerst Du Dich an all die Morgende danach, an denen Du realisiertest, dass Du gar nicht alleine bist?

Erinnerst Du Dich an den Abend unter freiem Himmel, der Dir eine tiefere Verbundenheit bewusst werden ließ?

Erinnerst Du Dich an den Tag in einem anderen Land, an dem die Sonne im Herzen schien?

Erinnerst Du Dich an den Abend auf der Terrasse, den Joint um Dich zur Entspannung zu zwingen?

Erinnerst Du Dich an die Versöhnung, die alle Wunden plötzlich heilten?

Erinnerst Du Dich an die Wunder von denen Du nie geglaubt hast, dass sie wirklich wahr werden?

Erinnerst Du Dich an die Flucht vor Dir selbst, bei der Du Dich nur selbst gefunden hast?

Erinnerst Du Dich an das Lächeln, dass Dir so viel Kraft gab?

Erinnerst Du Dich an die Tränen, die eigentlich nur Schmerztropfen waren und halfen Wunden zu heilen?

Erinnerst Du Dich an den Blick über einen grenzenlosen Horizont, der Dir Deine Freiheit schenkte?

Erinnerst Du Dich an die Träume, die Du nie gelebt hast und heute verstehst warum?

Erinnerst Du Dich an den Song, der Dich so mit einem bestimmten Geschehniss verbunden hat?

Erinnerst Du Dich an die Schlaflosen Nächte, in denen Du so einsam warst und die Gedanken so laut?

Erinnerst Du Dich an die Nacht, als die Handschellen am Kerzenleuchter hangen und Du wünschtest etwas zu erhalten von dem Du heute froh bist, dass Du es nie erhalten hast?

Erinnerst Du Dich an die gemeinsame Zeit mit Menschen, die es wert sind, dass Du trotz all dem Schmerz Deine Gefühle nie verborgen hast?

Erinnert Du Dich, dass Du Deinen eigenen Wert erkannt hast und angefangen hast Dein Ding durchzuziehen?

Erinnerst Du Dich, dass Du noch am Leben bist?

Lerne alle Momente wert zu schätzen, in allem Schlechtem etwas Gutes zu erkenne und das beste daraus zu machen. Sei treu Deinem eigenen Glauben gegenüber. Stehe zu Dir, stärke Deine Positivität, bewahre Dir Dein Herz, Deine Liebe zu Dir und allem was Dir wichtig ist.

Vergiss nie die Lektionen der Vergangenheit und baue auf diese auf.

Denn die Finale Aufgabe ist…

Erinnere Dich, dass jetzt Deine Zeit ist zu leben.

Nie genug

Es kommt dieser Punkt im Leben, da blickt man zurück. Sieht auf das was war… Dieser Punkt kommt bekanntlich ja auch öfter. Doch was zeigt uns alles Geschehen der Vergangenheit?

Man sagt ja so leicht hier, es gäbe das Alter in dem man noch nichts erlebt hat, dann gäbe es das Alter in dem man gerade alles erleben sollte und dann gibt es das Alter da hat man alles dann hinter sich. Doch an dieses logische Muster glaube ich nicht.

Viele würden ja behaupten ich wäre jetzt in dem Alter angekommen in dem man etwas erleben sollte. Doch ganz ehrlich, was hab ich nicht schon alles erlebt?

Wenn ich zurück denke, dann hat mein Leben eigentlich genau in dem Moment begonnen in dem ich mein Leben eigentlich aufgegeben hatte. Und ja es gab diesen Punkt bei mir.

Was ich da gedacht habe, gefühlt habe, wie ich mich verhalten habe… Hätte mir jemand gesagt, dass das was ich heute bin aus mir werden würde, ich hätte gesagt: „Das kann ich nicht. Das werde ich niemals sein.“

Ja ich war tatsächlich mal ein eingeschüchterter Junge, der sich nie traute zu sich selbst zu stehen und an seine eigenen Vorstellungen zu glauben. Doch als ich aufgegeben habe erwachte plötzlich dieser Kampfgeist in mir. Und ich nahm die Scherben meines kaputten Lebens und baute aus ihnen die Fenster der Stahlfestung die ich heute bin. Um es mal mit ner Metapher auszudrücken…

Und ja, der Junge von vor ein paar Jahren und die Person, die ich jetzt bin… Wir sind in keinster Weise mehr die selbe Person. Ich glaube dieser Junge ist tatsächlich damals gestorben… Und alles was blieb war dieser Kampfgeist…

Du kannst einen Menschen töten, aber niemals seine Seele.

Und was ich erlebt habe, wie ich mehr und mehr meinen eigenen Mensch erschaffen habe, der ich bin… Es würde mir wahrscheinlich eh niemand glauben, da es sich für mich selbst schon unvorstellbar anfühlt. Und hätte ich es nicht selbst erlebt… Ich würde es auch nicht für Möglich halten.

Doch was hat dies alles mir gezeigt?

Fazit: All die Scheiße, all die Kämpfe, all die Tränen, jeder einzelne Tag jahrelang… Es ist so viel passiert… Und wenn ich heute eins weiß, dann dass ich nie genug bekomme.

Ich will mehr.

Ich will täglich neue Erlebnisse haben, neue Menschen treffen, neue Geschichten hören und auch selbst welche erzählen und schreiben. Ich will diese Herausforderung und an mir selbst wachsen.

Denn das alles ist Leben, und von diesem Leben will ich unendlich viel mehr.

Abstinenz

Verzicht auf was man eigentlich möchte, etwas, dass man nicht braucht, aber trotzdem will.

Der Verzicht zieht Konsequenz nach sich, manchmal wird eine Sehnsucht durch den bewussten Verzicht nur schlimmer, doch in seltenen Fällen wird es auch besser. Man gewinnt Abstand. Doch dies ist nicht unbedingt förderlich für den Denkprozess. Man macht sich verrückter.

Was wir wollen ist nicht das was wir wünschen.

Manchmal hat man den Wunsch nach einem bestimmten Geschehniss, nach einer bestimmten Gegebenheit, einer bestimmten Hingabe. Doch was ist, wenn wir fiktiv diese Sehnsucht ausleben? Träume, Gedanken, Vorstellungen, Abgründe unserer Sehnsucht.

Was wollen wir ?

Die Frage des Verzichts ist selten unbegründet. Also warum nehmen wir die Distanz? Selbstschutz, Verbesserung des Eigens ? Oder einfach nur die Distanz zu Dingen, die uns nicht gut tun… Obwohl sie uns nicht Schaden.

Wenn wir bewusst auf etwas verzichten, dann heißt dies nur, dass wir es eigentlich wollen, aber nicht haben dürfen. Daher verbieten wir es uns selbst bevor es so weit kommt, dass wir es vom Außen endgültig verwehrt bekommen.

Doch dies ändert nichts daran, dass wir es trotzdem wollen; es uns trotzdem wünschen ….

Inspiration

Es ist meist nicht viel, keine größeren Ereignissen, nein, es sind die kleinen Dinge.

Ein Sonnenstrahl nach wochenlangem Trübwetter, ein Lächeln auf der Straße, ein Wiedersehen, ein Neubeginn, eine Fortsetzung, eine Erinnerung an einen bestimmten Moment, eine bestimmte Zeit. Ein Ort, der uns zu einem Teil von uns selbst führt, der nie ganz entdeckt wurde.

Es ist wie bei einer riesigen Maschine, eine Apparatur mit vielen Funktionen, tausend Möglichkeiten und ewigen Chancen.

Man muss nur den richtigen Knopf drücken um es zu aktivieren.

So die Theorie, in der Praxis ist es eher weniger ein Knopf, viel mehr eine Kombination. Es muss passen, damit der Prozess ins Laufen kommt.

Kreativität entsteht in den verrücktesten Situationen, unter Gegebenheiten, die wir nie erwartet hätten. Und plötzlich haut es rein.

Wenn es einmal fließt, dann lass die Quelle laufen.

Die besten Dinge passieren wenn Du es am wenigsten erwartest.

Künstler sprechen oft von einer Muse. Ein Objekt oder eine Person aus der sie ihre Schaffensfähigkeit ziehen.

Doch lege nie fest, von wo her Du Deine Inspiration her beziehst. Sei offen für Neues, für das unbekannte.

Nur dann kannst Du schaffen, was außerhalb Deiner eigenen Vorstellungskraft liegt.