Verzweiflung der Einsamkeit

Viele Menschen kämpfen um die Selbstständigkeit, um den eigenen Erfolg, um die eigene Stärke, um die Stärkung des Selbstbewusstseins und darum unabhängig zu sein. Wir kennen viele Geschichten dieser Art. Doch was wird eigentlich aus denen, die es geschafft haben?

Man stellt sich immer so schön vor, wie man stark und unabhängig im Leben steht und von nichts und niemandem mehr Abhängig ist. Doch auch jeder Erfolg hat seine Schattenseiten.

In einem Film würde man dies hier eine Geschichte nach wahren Begebenheiten nennen, denn so ist es auch. Es ist ein Teil meiner eigenen Geschichte und ihr werdet bald verstehen, warum ich sie Euch nun hier erzähle.

Denn wie jeder andere Menschen habe auch ich zu kämpfen gehabt, kämpfe immer noch. Verlassen, belogen, verraten und betrogen – doch wir wollen nicht darüber sprechen was alles passiert ist. Ich möchte Euch stattdessen die Geschichte nach all dem berichten.

Es ist nie leicht mit offenen Wunden aus einem Meer aus Scherben aufzustehen, mit Blut aus Schmerz und Verzweiflung aus dem Nichts etwas aufzubauen. Doch ich denke nur die, die sich einmal selbst verloren haben, wissen, wer sie wirklich sind. Denn erst wenn Du Dich selbst verlierst, dann weißt Du, wer Du einmal warst, was Du einmal warst.

Und klar, Du weißt plötzlich, dass Du genau das nun nie wieder sein willst; man hat Dir genommen was Du bist, also wirst Du zu etwas, was Dir niemand mehr nehmen kann.

Doch tief im Inneren, ob man will oder nicht, da bleibt man immer die ein und selbe Person. Man verpasst ihr vielleicht mal ein Update, doch niemand von uns kann verändert wer man ist. Und es braucht wohl Jahre um das zu sehen. Denn glaubt mir, wenn ich sage, ich bin so vieles gewesen, doch es kam jedes Mal dieses Gefühl der Leere, diese Sehnsucht nach etwas, was einem fehlt.

Die natürliche Reaktion der Menschen hierauf ist wohl im Außen etwas zu suchen was einem fehlt, dann man hat es ja verloren. Es war wohl mal da, doch es ist weg.

Doch ich sage Euch, diese Suche wird nie ein Ende nehmen. Man findet zwar immer was man sucht, doch es ist nicht immer das, was man ursprünglich angenommen hat. Denn oft, ist das was man findet nur die Erkenntnis, dass alles ganz anders ist, als gedacht.

Und so fand ich diesen Teil, der mir solange gefehlt hat, nach einiger Zeit in mir selbst. Denn was gefehlt hat war nicht etwas, was nicht mehr da war; es war dieser Teil in mir, der immer noch wie früher war. Und die Gewalt dieses Teils hat die Kraft all die anderen Seiten von mir, welche sich über die Jahre geformt haben, mit einem Schlag in die Ecke zu drängen. Denn dies alles war letztlich nur Kompensation, keine Realität meines Selbst.

Es war die Kompensation für etwas, was ich selbst abgestoßen hatte, aus Verzweiflung meines Schmerzes.

Also solltest Du je das Gefühl haben Dich selbst zu verlieren, denke an meine Worte, niemand kann Dir nehmen was Du bist. Du wirst es immer sein, Du kannst es unterdrücken aus Angst vor dem Schmerz und der Enttäuschungen, die Du erlebt hast. Doch es wird immer in Dir sein, und es wird sich seinen Weg in den Mittelpunkt Deines Seins zurück erkämpfen.

Also vergiss nie, niemand kann sich selbst verlieren. Du verlierst höchstens vorübergehend den Mut, Du selbst zu sein, weil es die Menschen und die Gesellschaft um Dich herum ablehnt. Doch Du bleibst für immer Du. Also bleib stark und lass nicht zu, dass Deine Angst vor Verletzung und Zurückweisung Dein inneres Selbst unterdrückt.

Denn Du brauchst Dich selbst mehr als irgendwas anderes im Außen.

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